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17.08.2015

Grenzüberschreitende Verschmelzung: CMS begleitet EVN

Die WTE Wassertechnik mit Sitz im nordrhein-westfälischen Essen hat ihren in Österreich befindlichen Teilbetrieb ,Zweigniederlassung Maria Enzersdorf‘ abgespalten und auf die EVN Abfallverwertung Niederösterreich verschmolzen.

Johannes Reich-Rohrwig

Johannes Reich-Rohrwig

WTE ist ein Tochterunternehmen des börsenotierten österreichischen Energiekonzerns EVN. Bei diesem Spaltungsvorgang wurde die WTE Wasserver- und -entsorgung Planungsgesellschaft mit Sitz in Essen gegründet und dann konzernintern auf die niederösterreichische EVN-Gesellschaft verschmolzen.

Die WTE-Gruppe, zu der auch WTE Wassertechnik in Essen und WTE Betriebsgesellschaft in Hecklingen (Sachsen-Anhalt) gehören, beschäftigt insgesamt rund 600 Mitarbeiter. Die EVN erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von knapp 2 Milliarden Euro.

Berater EVN Abfallverwertung Niederösterreich
CMS Reich-Rohrwig Hainz (Wien): Prof. Dr. Johannes Reich-Rohrwig (Federführung); Associates: Theresa Freissmuth, Arno Zimmermann (alle Gesellschaftsrecht; Rechtsanwaltsanwärter)
Inhouse Recht (EVN; Maria Enzersdorf): Dr. Ilse Böhm (Rechtsabteilung)
Inhouse Steuern: Nicht bekannt

Berater WTE
CMS Hasche Sigle (Düsseldorf): Dr. Dirk Jannott (Federführung), Dr. Rainer Kienast (Arbeitsrecht); Associates: Paul Rode, Dr. Nadine Bodenschatz (alle Gesellschaftsrecht), Dr. Richard Jansen (Arbeitsrecht)

Hintergrund: CMS Reich-Rohrwig Hainz ist für EVN seit mehreren Jahrzehnten in den Bereichen Gesellschaftsrecht, M&A und Zivilprozesse tätig.

Zwar handelte es sich um eine konzerninterne Verschmelzung. Um dennoch auch hier die Interessen, insbesondere Vermögensinteressen, jeder Konzerngesellschaft zu wahren, wurde die EVN-Tochter WTE von dem deutschen CMS-Allianzpartner beraten.

Daneben gilt auch Freshfields Bruckhaus Deringer sowohl in Wien als auch in Deutschland als eine der Stammberaterinnen von EVN, zum Beispiel bei Transaktionen und im Kapitalmarktrecht. Bei einer Schiedsklage gegen den Kraftwerksbauer Hitachi griff der österreichische Energiekonzern zuletzt auf Baker & McKenzie zurück. (Geertje de Sousa)

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