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30.10.2015

Immobilien: Allianz Real Estate kauft mit CMS „Haus an der Wien“

Das „Haus an der Wien“ hat für 94 MIllionen Euro den Besitzer gewechselt. Die Allianz Real Estate erwarb das Bürogebäude  von zwei Gesellschaften der Signa Gruppe. Damit wird die Käuferin nach eigenen Angaben wieder auf dem österreichischen Büromarkt aktiv.

Volker Zerr

Volker Zerr

Das „Haus an der Wien“ liegt zentrumsnah am Rande des 1. Bezirks der österreichischen Hauptstadt und verfügt über rund 14.300 Quadratmeter Mietfläche, die nahezu vollständig vermietet sind. Zu den größten Mietern gehören neben dem Verlag Der Standard auch der Mediendienstleister Group M, der Tourismus-Verein Österreich Werbung und die Bank BNP Paribas.

Signa hatte das Gebäude 2008 erworben und bis Ende 2012 generalsaniert. Bis 2008 diente es als Verwaltungshauptsitz der Bank Austria, ursprünglich wurde es 1965 als Hauptsitz der Zentralsparkasse errichtet.

Berater Allianz Real Estate
CMS Hasche Sigle (Stuttgart): Dr. Volker Zerr (Federführung; Immobilienrecht), Dr. Maximilian Grub (M&A), Dr. Christian Haellmigk (Kartellrecht), Dr. Simon Marschke (Counsel; Immobilienrecht), Dr. Frank Püttgen (Counsel; Versicherungsaufsichtsrecht); Associate: Dr. Sabina Krispenz (M&A)
CMS Reich-Rohrwig Hainz (Wien): Dr. Johannes Hysek (Immobilienrecht), Dr. Sibylle Novak (M&A/Steuern); Associate: Martin Schweinberger (Immobilienrecht; Rechtsanwaltsanwärter)
Inhouse Recht (Stuttgart): Dr. Markus Trotter-Melitz (Head of Legal), Petra Schmutzer, Isabel Haupt

Berater Signa
Benn-Ibler (Wien): Dr. Stefan Eder; Associate: Dr. Oliver Thurin

Hintergrund: Die Allianz Real Estate setzte mit CMS auf eine vertraute Beraterin. Die Kanzlei begleitet die Investorin regelmäßig bei Transaktionen. So zuletzt etwa beim Kauf der ehemaligen Hauptniederlassung der Swiss Re in Unterföhring bei München. Als die Allianz Real Estate 2011 erstmals einen Immobiliendeal – und zwar den Verkauf der Deutsche-Bank-Zwillingstürme an DWS – finanzierte, war Partner Zerr ebenfalls involviert.

Die Mandatsbeziehung ist allerdings nicht exklusiv. Auch Clifford Chance wird regelmäßig für die Immobilientochter des Münchner Finanzkonzerns tätig. So zuletzt etwa bei der Investition in das sogenannte Project-Jewel-Portfolio an der Seite von Joint-Venture-Partner Hammerson. Auch Berwin Leighton Paisner berät die Allianz Real Estate immer wieder bei Transaktionen.

Die Mandatsbeziehung von Benn-Ibler und Signa ist ebenfalls gefestigt. Die Kanzlei beriet das Immobilienunternehmen bereits bei mehreren Transaktionen. Als Stammberaterin von Signa gilt allerdings die Wiener Kanzlei Arnold. Diese hatte Signa etwa beim Kauf des sogenannten Baufelds A.05 auf dem Gelände des Wiener Zentralbahnhofs sowie beim Kauf des Firmensitzes der Bawag PSK beraten.

In Deutschland setzt Signa regelmäßig auf McDermott Will & Emery. Das bekannteste Mandat ist hier die Übernahme von Karstadt, bei der auch Arnold an der Seite von René Benko stand. (Christin Nünemann)

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