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11.11.2019

Health Tech: Diagnosia geht mit Hule und Taylor Wessing an Apoverlag

Der Österreichische Apotheker-Verlag (Apoverlag) hat die Mehrheit an dem Digital-Health-Unternehmen Diagnosia übernommen. Verkäufer sind die Investoren Speedinvest, Hansi Hansmann und GI Pharma. Co-Gründer Lukas Zinnagl und COO Michael Mikesch bleiben weiter als Geschäftsführer und Gesellschafter im Unternehmen.

Philip Hoflehner

Philip Hoflehner

Diagnosia Internetservices wurde 2011 gegründet und unter anderem von Hansmann, Speedinvest, AWS & FFG finanziert. Im Zentrum des Geschäfts stehen eine Ärzte-App sowie eine Arzneimittel-Software. Nach Unternehmensangaben nutzen mehr als 13.000 Ärzte in Deutschand und Österreich die App Diagnosia Mobile. Die Arzneimittel-Software Diagnosia Enterprise verwenden mehr als 70 Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.

Der Apoverlag gehört dem Österreichischen Apothekerverband und dem Verband angestellter Apotheker. Das Unternehmen hat in seinem Portfolio unter anderem die Österreichische Apotheker-Zeitung und den Austria-Codex Fachinformation sowie die Apothekensoftware AVS und Arzneimitteldatenbanken.

Berater Österreichischer Apotheker-Verlag
Taylor Wessing (Wien): Philip Hoflehner (Federführung; Corporate/M&A), Brigitte Sammer (Arbeitsrecht); Associates: Philipp Samonigg und Philipp Bunzl (beide Corporate, letzterer Rechtsanwaltsanwärter), David Konrath (Competition), Sandra Popp (Arbeitsrecht), Christopher Bakier (IP/IT), Tatiana Horevajova (Real Estate; letztere drei Rechtsanwaltsanwärter)

Christian Nordberg

Christian Nordberg

Berater Verkäufer
Hule Bachmayr-Heyda Nordberg (Wien): Dr. Christian Nordberg, Dr. Martin Frenzel

Hintergund: Taylor Wessing berät den Österreichischen Apothekerverlag schon seit Längerem. Der ursprüngliche Kontakt kam über den Wiener Kartellrechtspartner Martin Eckel zustande.

Das Hule-Team beriet Zinnagl Mikesch sowie die Investoren Speedinvest, Hansi Hansmann und GI Pharma. Die Kanzleipartner sind in der Start-up-Szene gut vernetzt. Investor Hansmann und Hule-Partner Nordberg kannten sich auch zuvor bereits persönlich. (Claudia Otto)

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