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13.12.2019

Einschnitt bei PHH: Namenspartner Havranek geht zu Feuchtmüller Stockert Moick

Der M&A- und Gesellschaftsrechtspartner Hannes Havranek (47) verlässt zu Beginn des kommenden Jahres die Kanzlei PHH Prochaska Havranek. Zusammen mit dem Partner Dörk Pätzold (48), einem Anwalt und zwei Anwärtern wechselt er zu Feuchtmüller Stockert Moick (FSM). Die 2017 gegründete Einheit gewinnt mit diesem Team eine Corporate- und Transaktionspraxis.

Hannes Havranek

Hannes Havranek

Bei der neuen Kanzlei startet das Team im Februar 2020. Feuchtmüller Stockert Moick ist bislang auf Immobilien- und Vergaberecht spezialisiert und beschäftigt insgesamt acht Juristen, darunter drei Partner und vier Konzipienten. Mit dem Zugang der fünf PHH-Juristen erweitert sich die Einheit also personell erheblich. Anfang 2020 sollen zwei weitere Konzipienten bei der Kanzlei beginnen. Mittelfristig wird sich auch der Name ändern zu FSM Havranek Pätzold.

Beide Kanzleien arbeiteten bereits gemeinsam an Mandaten, in denen PHH Rechtsgebiete abdeckte, zu denen FSM selbst nicht berät. FSM-Partner Stockert sieht die Chance darin, nun Spezialisten für gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten als Kanzleikollegen zu haben. Havranek erkennt Anknüpfungspunkte bei seinen Mandanten unter anderem bei Wohnungsbaugenossenschaften.

Dörk Pätzold

Dörk Pätzold

Für PHH ist der Weggang des Namenspartners Havranek ein Einschnitt. Die Kanzlei verliert allein mit seinem und dem Weggang Pätzolds gut ein Viertel ihrer Corporate/M&A-Praxis, die derzeit knapp 20 Juristen zählt. Darunter ist auch der Anwalt Mathias Dechant, der erst Anfang 2019 zu PHH gestoßen war. Bereits im Sommer schloss sich die Anwältin Karin Bruchbacher der neuen Einheit Buchberger Ettmayer an, die seit Herbst als KPMG Law auftritt.

PHH war aus der ursprünglich 2001 von Dr. Stefan Prochaska gegründeten Einheit Prochaska & Partner entstanden. Die Kanzlei setzt im kommenden Jahr personell auf die eigenen Nachwuchjuristen. Im ersten Halbjahr steht für mehrere Anwärter die Eintragung als Rechtsanwalt an, auf Anwärterebene möchte die Kanzlei entsprechend Nachwuchjursiten an Bord holen. (Raphael Arnold)

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