Artikel drucken
12.08.2020

Linz: Schönherr gewinnt Managing-Partner von Haslinger Nagele

Paukenschlag in Oberösterreich: Mit dem Transaktions- und Bankenanwalt Dr. Michael Magerl (41) verliert die Linzer Kanzlei Haslinger Nagele einen ihrer bekanntesten Köpfe und zugleich ihren Managing-Partner. Schönherr erhält so zum September einen hochkarätigen Zugang für ihr Linzer Büro.

Michael Magerl

Michael Magerl

Magerl kam im Jahr 2007 zu Haslinger Nagele, ist seit 2009 eingetragener Rechtsanwalt und wurde 2012 Equity-Partner. Seit 2017 ist er Teil des Management-Boards. Seine juristische Laufbahn begann er 2004 als Konzipient bei Fellner Wratzfeld & Partner.

Der 41-Jährige ist neben seiner Tätigkeit als Transaktionsberater auch im Bank- und Restrukturierungsrecht tätig. Mit ihm wechselt eine Konzipientin. Sein Mandantenstamm setzt sich zusammen aus oberösterreichischen Industrie- und Familienunternehmen sowie insbesondere regional ansässigen Banken. Eine Mandantin, die sowohl mit Schönherr als auch mit Magerl bestens vertraut ist, ist die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. 

Neusortierung in Linz

Mit dem Zugang von Magerl wechselt die Immobilientransaktionsanwältin Arabella Eichinger wieder zurück an den Wiener Schönherr-Standort. Sie hatte das Linzer Büro seit der Eröffnung im Herbst 2019 aufgebaut. In der oberösterreichischen Landeshauptstadt sind darüber hinaus eine Counsel, eine Anwältin und ein Konzipient für die Kanzlei tätig.

Das Corporate/M&A-Team von Haslinger Nagele leiten nun Dr. Christoph Szep, Dr. Johanna Fischer und Daniela Huemer. Insgesamt zählt die Corporate/M&A-Praxis nach Magerls Weggang sechs Partner, zwei Anwälte und sieben Konzipienten. Die Nachfolge als Managing-Partner der Kanzlei tritt Christoph Dupal (45) an. Er war bisher im Partnerentwicklungskomittee. Neben Dupal sind auch Szep aus Linz sowie Dr. Wolfgang Berger und Martin Stempkowski aus dem Wiener Büro Teil des Management-Boards.

Bereits 2019 hatte die Kanzlei mit der Transaktionsanwältin Dr. Claudia Kaindl eine der bekanntesten Partnerinnen aus der jüngeren Generation verloren. Sie wechselte als Geschäftsführende Gesellschafterin eines Beteiligungsvehikels zur ImWind-Gruppe. (Claudia Otto)

  • Teilen