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11.09.2019

Österreich: App gegen Verschwendung von Lebensmitteln startet mit Dorda

Das dänische Tech-Start-Up ,Too Good To Go‘ steigt in den österreichischen Markt ein. Die gleichnamige App ist seit Ende August auch hierzulande in App-Stores verfügbar. Damit ist das Unternehmen aktuell in zwölf Ländern aktiv und setzt seine Expansion fort. 

Axel Anderl

Axel Anderl

Too Good To Go wurde 2015 gegründet und verfolgt das Ziel, die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden. Um dies zu erreichen, bietet die App des Unternehmens Betrieben wie Bäckereien, Restaurants oder Supermärkten die Möglichkeit, überschüssiges Essen zu einem reduzierten Preis an Selbstabholer zu verkaufen.

Das Unternehmen arbeitet laut eigenen Angaben weltweit mit mehr als 27.000 Betrieben zusammen. In Österreich hat die App bereits 28.000 registrierte Nutzer.

Berater Too Good To Go
Dorda (Wien): Dr. Axel Anderl (Federführung), Thomas Angermair (Arbeitsrecht), Dr. Paul Doralt (Steuerrecht); Associates: Lisa Kulmer (Arbeitsrecht), Julia Berent (Gesellschaftsrecht), Christian Schöller (Bank- und Finanzrecht), Alexandra Ciarnau (IP/IT, Datenschutz), Dominik Widl (Lebensmittelrecht; letztere beide Rechtsanwaltsanwärter)
Inhouse Recht (Kopenhagen): Mette-Marie Uggerhøj – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Dorda kam über Empfehlung von Bird & Bird an das Mandat und berät Too Good To Go seit April dieses Jahres. Die beiden Kanzleien arbeiten häufig in den Bereichen IT, IP und Datenschutz zusammen. Der bei der Beratung von Too Good To Go federführende Dorda-Partner Anderl ist unter anderem auf IT-Recht und E-Commerce spezialisiert und seit 2018, neben Dr. Martin Brodey und Francine Brogyányi, Managing-Partner der Kanzlei.

Ein Ziel des Management-Trios ist es, die Digitalisierung von Dorda voranzutreiben. Hierfür wurde unter anderem im Sommer 2019 die auch bei der aktuellen Beratung tätige ,Digital Industries Group‘ gegründet. Ziel der Gruppe unter Leitung von Anderl ist es, die fachgebietsübergreifende Zusammenarbeit in der Kanzlei im Digital- und Technologiesektor besser zu koordinieren. (Dennis Koch)

 

 

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