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Juve Top 20

Pelzmann Gall Größ

Keine andere Kanzlei unter den Top-Arbeitgebern machte in diesem Jahr so viele Plätze gut. „Gute Ausbildung zum Rechtsanwalt, ohne Abstriche bei Freizeit, Gehalt oder Arbeits­klima“ – so fasst ein Konzipient in der JUVE-Umfrage die Erfahrung mit seinem Arbeitgeber zusammen.

Auch insgesamt bewerten die Nachwuchsjuristen die Kanzlei überdurchschnittlich gut, insbesondere das ­Niveau der Arbeitsinhalte, das Betriebsklima und die Internationalität. Die Kooperation mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) bietet für Konzipienten nicht nur erhebliche ­Vorteile, was das Bearbeiten inter­nationaler Mandate betrifft. Auch die Breite an Ausbildungsangeboten wäre für eine Kanzlei dieser Größe sonst gar nicht möglich. Gemeinsam mit den Steuerbe­ratern und Wirtschafts­prü­fern besuchen die jungen Juristen etwa Seminare zu Bilanzierung, Ak­­qui­sition, Verhandlungsführung oder Präsen­tationstechniken. Die fachliche Weiter­bildung und Prüfungsvorbe­reitung fußt neben den AWAK-­­
Kur­sen unter anderem auf der internen Law School. In Workshops und Vorträgen vermitteln Partner und Anwälte praxisübergreifend juristisches Know-­how, etwa zu Due Diligences oder grenzüberschreitenden Umgründungen. Die Möglichkeit, in mehr als nur ein Rechtsgebiet hineinzuschnuppern, kommt laut JUVE-Umfrage gut an, so lobt ein Teilnehmer die „ständige Auseinandersetzung mit rechtlichen Themen innerhalb meines Spezial­gebietes und darüber hinaus“. Dies alles führt dazu, dass die Konzipienten auch mit ihrer Ausbildung zufriedener sind als Juristen in anderen Kanzleien.

Gute Kommunikation. Dass coronabedingt zuletzt alle Fortbildungen und viele Meetings virtuell stattfanden, vereinfachte die Zusammenarbeit mit den Büros in den Bundesländern. Die Möglichkeit des mobilen Arbeitens wird den Konzipienten wie in den meisten Kanzleien auch künftig zumindest zum Teil erhalten bleiben. Laut JUVE-Umfrage hat der interne Austausch während der Pandemie nicht gelitten. So lobt ein Teilnehmer die „regelmäßigen Gespräche zu Stärken und Weiterentwicklung“.
Mit gut 48 Wochenstunden arbeiten Konzipienten hier laut JUVE-­Umfrage rund dreieinhalb Stunden weniger und nahmen im vergangenen Jahr erheblich mehr Urlaub als die Anwärter in anderen Kanzleien. Entsprechend zufrieden sind sie mit ihrer
Arbeitsbelastung und Work-Life-Balance. Allein in der Beurteilung ihrer Partnerchancen bewerteten sie ihre Kanzlei eher durchschnittlich. In allen anderen Punkten, so auch bei den Karriereperspektiven abseits der Partnerschaft, schneidet Pelzmann Gall Größ in diesem Jahr besser ab als die meisten Wettbewerber.

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Österreich: Wien, Linz, Salzburg
Umsatz in Österreich 2020/21: keine Angabe
Internationale Präsenz und Einbindung: Die Kanzlei ist die österreichische Kooperationskanzlei von EY Law. Dadurch verfügt sie über ein großes inter­nationales Netzwerk in mehr als 80 Ländern. Dementsprechend international sind auch die Mandate, die auf den Schreibtischen der österreichischen ­Juristen landen.

Juristen in Österreich: 40
Frauenanteil Juristen: 48 %
Neueinstellungen Konzipienten 2022: 8
Praktikumsplätze 2022: 3

Das JUVE-Urteil

Konzipientenausbildung
Konzipientenzufriedenheit
Gehalt
Aufstiegschancen
Work-Life-Balance
Internationalität

Renommee

Bank- und Finanzrecht
Kapitalmarktrecht
Gesellschaftsrecht/M&A

Vergütung*

Abhängig von geleisteten abrechenbaren Stunden, Kanzleiergebnis, aber auch persönlichem Engagement zahlt die Kanzlei jährliche Boni in Höhe von maximal einem Monatsgehalt.
Position Monatlich (in Euro)
Praktikanten 1.600 Euro (für Vollzeit)
Juristische Mitarbeiter keine Angabe
Konzipienten 1. Berufsjahr (Monatsbezug, 14 Zahlungen im Jahr) 3.000 bis 4.000 Euro
Konzipienten 2. Berufsjahr (Monatsbezug, 14 Zahlungen im Jahr) 3.500 bis 4.500 Euro
Konzipienten nach der großen Legitimationsurkunde (Monatsbezug, 14 Zahlungen im Jahr) 4.000 bis 5.000 Euro
Konzipienten nach der Rechtsanwaltsprüfung bis zur ­Eintragung (Monatsbezug, 14 Zahlungen im Jahr) 4.500 bis über 5.500 Euro
* Kanzleiangaben; Buttogehalt exklusive Kammerbeitrag und Mittel für die Versorgungseinrichtung. Beides übernimmt die Kanzlei nicht.

Lob und Kritik von den eigenen Konzipienten

„Sehr moderne und junge Kanzlei mit tollen Weiterbildungsmöglichkeiten im EY-Netzwerk“
„Interessante Mandate mit Fokus auf Internationalität und Digitalisierung“
„Spannende Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen von EY wie Consulting oder Tax“
„Toller Arbeitgeber, der sich sehr um das Wohl der Konzipienten sorgt.“

Highlights Praktikum

  • Einmonatige Sommerpraktika oder mehrmonatige Tätigkeit im Semester ­möglich

Highlights Ausbildung und Karriere

  • Umfassende Weiterbildungsangebote aus dem EY-Schulungsprogramm
  • Jährliche Law School in internationalen EY-Büros
  • Mehrmonatige Auslandsaufenthalte ab dem zweiten Berufsjahr möglich
  • Wöchentliche Diskussionen zu aktuellen rechtlichen Entwicklungen

Karriere und Partnerschaft

Die Karrierewege sind eng an die der hauseigenen Wirtschaftsprüfer angelehnt, so dass es auch bei den Juristen jährliche Beförderungen in den nächsthöheren ‚Rank‘ gibt. Sie beginnen als Counselor und arbeiten sich Stufe für Stufe zum Senior Counselor hoch. Nach der Eintragung arbeiten die Anwälte als Ange­stellte auf Managerebene. Je nach Geschäftsentwicklung (und individuellen Karriereplänen) kann nach rund vier Jahren die Beförderung zum Senior Manager erfolgen. Nach weiteren vier bis fünf Jahren wird evaluiert, ob man das Zeug zum Partner hat. Es gibt kein Up-or-out. Wer möchte, kann dauerhaft als angestellter Anwalt in der Kanzlei bleiben.