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03.02.2011

Gasspeicher: GdF Suez-Tochter Storengy kauft mit Linklaters in großem Stile zu

Storengy, eine Tochtergesellschaft der GdF Suez, hat in Deutschland Gasspeicher von der BEB Speicher, einem Gemeinschaftsunternehmen von Exxon Mobil und Shell, sowie der Exxon Mobil-Tochter Exxon Mobil Gasspeicher Deutschland gekauft. 

Christopher Bremme
Christopher Bremme

Der Deal umfasst fünf unterirdische Erdgasspeicher und eine 19,7-prozentige Beteiligung an einem weiteren Speicher. Branchenkenner gehen von einem Kaufpreis in Höhe einer knappen Milliarde Euro aus. An dem Bieterverfahren hatte sich auch Riverstone beteiligt, ein Private-Equity-Unternehmen mit Schwerpunkt auf Energie und Elektrizität.

Die Transaktion umfasst Speicheranlagen, darunter vier ausgeförderte Felder und zwei Salzkavernen, in Uelsen, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, Reitbrook und Harsefeld bei Hamburg, Schmidhausen bei München, Lesum bei Bremen und Breitbrunn bei München. Das Arbeitsgasvolumen beträgt rund 1,5 Milliarden Kubikmeter.

80 Prozent der Speicherkapazität sind bereits bis 2020 vermarktet. Schon vor dieser Transaktion betrieb GdF Suez über Storengy Speicherkapazitäten in Reitbrook, Fronhofen, Schmidhausen und Peckensen. Insgesamt baut der Konzern seine Speicherkapazität mit der Transaktion von bisher 11 auf 12,5 Milliarden Kubikmeter Gas aus.(Silke Brünger)

Berater Storengy
Linklaters
(Berlin): Christopher Bremme (Federführung), Dr. Kai Pritzsche (beide Corporate/M&A/Energy), Dr. Christian Hey (TMT; Frankfurt), Oliver Rosenberg (Steuern), Dr. Daniela Seeliger (Kartellrecht; beide Düsseldorf), Dr. Markus Appel (Öffentliches Recht), Andreas Kurtze (Frankfurt), Dr. Detlev Schuster; Associates: Dr. Torsten Rosenboom (Federführung; Frankfurt; alle Corporate/M&A), Dr. Tim Heitling, Dr. Christian Hampel (beide Corporate/M&A/Energy), Dr. Matthias von Kaler (Öffentliches Recht), Dr. Daniel Pauly (TMT; Frankfurt), Nicolas Roggel, Thomas Bader, Thorben Eisenbeiß (alle Arbeitsrecht; München), Carsten Bremer (Real Estate), Kirsten Placke (Steuern), Dr. Oliver Mross, Manon Brindöpke (beide Kartellrecht; alle Düsseldorf), Dr. Ann-Christin Wiegemann, Dr. Friedemann Eberspächer (beide Corporate/M&A/Energy), Dr. Claas Westermann (Frankfurt), Ricarda Grzeschik, Christoph van Lier (alle Corporate/M&A; beide Düsseldorf), Carolin Reul, Dr. Christoph Ritzer (beide TMT; Frankfurt), Marlies Fischer-Albrand, Dr. Florian Fischer (beide Kartellrecht; beide Düsseldorf)
Inhouse (GDF Suez; Paris): Sylvie Credot (M&A/Legal Department) – aus dem Markt bekannt
Inhouse (Storengy; Paris): Francois Chaptal (Leiter der Rechtsabteilung) – aus dem Markt bekannt

Berater Riverstone
Clifford Chance (Frankfurt): Georg Linde – aus dem Markt bekannt

Berater Exxon Mobil
Hogan Lovells
(Hamburg): Matthias Hirschmann (Corporate/Energie), Matthes Schröder (Arbeitsrecht), Dr. Marc Schweda (Kartellrecht); Associates: Tobias Flasbarth, Philipp Raidt, Dr. Kristina Rebmann (alle Corporate/Energie), Thorsten Schumacher (Corporate; Düsseldorf) – aus dem Markt bekannt
I
nhouse (Exxon Mobil; London): Dr. Marie-Theres Rumler – aus dem Markt bekannt
Inhouse
(Shell-Gruppe; Den Haag): Maarten Hillen – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Linklaters hat Storengy in Deutschland das erste Mal beraten und kam über einen Pitch in das Mandat. Seit Langem berät Linklaters bereits GdF Suez in Frankreich und Deutschland regelmäßig bei Kraftwerks- und M&A-Projekten, etwa beim Erwerb von Anteilen an den Stadtwerken Wuppertal (mehr…).

Auch Hogan Lovells-Partner Hirschmann hat Exxon Mobil schon in der Vergangenheit häufiger beraten, damals noch in der Vorgängerkanzlei Lovells: etwa beim Verkauf des deutschen Nah- und Fernwärmegeschäfts an RWE 2009 (mehr…) oder 2007 beim Verkauf des Erdgastransportgeschäfts an Gasunie (mehr...).