Der Fall Barclays und die Zukunft des KapMuG

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Zum zweiten Mal hat sich der Bundesgerichtshof mit einem Streit zwischen Opfern des betrügerischen Ex-Hedgefonds-Managers Helmut Kiener und der britischen Barclays-Bank befasst. Erneut lautet die Entscheidung: Anleger, die durch Kiener-Zertifikate Geld verloren haben, können nicht die britische Bank Barclays als Emittentin der Papiere haftbar machen für ihre Verluste. Der Beschluss ist über den Einzelfall hinaus von Bedeutung, weil der BGH darin wichtige Rechtsfragen zu Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) präzisiert.[…]»

Namen und Nachrichten

17.11.2017

Dr. Philipp Hackländer von White & Case verwaltet den Stromanbieter Clean Energy Sourcing (CLENS), der mit insgesamt fünf Gesellschaften am Amtsgericht Leipzig einen Insolvenzantrag gestellt hatte. CLENS beliefert Industrie- und Gewerbekunden mit Strom aus erneuerbaren Energien. […]»

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Deals

17.11.2017

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Triuva ist verkauft. In einem Bieterverfahren veräußerte die IVG Immobilien ihre Frankfurter Tochterfirma an den Augsburger Immobilienverwalter Patrizia. Rund 200 Millionen Euro soll die Beteiligung gekostet haben. Laut Zeitungsberichten waren zuletzt auch die Büroimmobiliengesellschaft DIC Asset und der Investmentmanager Hamburg Trust noch im Rennen. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) war schon vorher ausgeschieden. […]»

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Verfahren

17.11.2017

Die Konzessionsvergabe für das Berliner Stromnetz zieht sich weiter hin. Das Landgericht Berlin hat die Rügen des Altkonzessionärs Vattenfall gegen das Vergabeverfahren zurückgewiesen. Damit kann Berlin die Konzession aber noch lange nicht wie geplant an Berlin Energie vergeben. Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz bietet Mitbietern weitere Angriffspunkte. Bis zur endgültigen Neuvergabe der Konzession betreibt Vattenfall das Stromnetz weiter (Az: 16 O 160/17 kart). […]»

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Österreich

16.11.2017

Die Wiener Kanzlei Jank Weiler Operenyi (JWO) hat ihre Beratungspalette erheblich ausgeweitet: Zuletzt stieß zum November die erfahrene Immobilienrechtlerin Gabriele Etzl (48) von Wolf Theiss als Salary-Partnerin hinzu. Seit August hatten sich bereits sechs weitere Anwälte der Einheit angeschlossen, die nun auch im IP/IT- und Arbeitsrecht sowie im Wirtschaftsstrafrecht präsent ist. […]»

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