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16.02.2017

azur Awards 2017: Die Gewinner

Die azur-Redaktion des JUVE Verlags hat vier Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement bei der Förderung junger Juristen ausgezeichnet. Die dynamische Weiterentwicklung bestehender Programme sowie die hohe Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter heben die Preisträger des Jahres 2017 hervor.

Pokalmotiv azurAwards2017

Vier Arbeitgeber wurden mit einem azur Award ausgezeichnet.

Die azur Awards-Trophäen wurden auf einer festlichen Abendveranstaltung in Köln verliehen. Bereits seit 2010 prämiert die azur-Redaktion Arbeitgeber, die ihr bei der Recherche von Karriere- und Nachwuchsthemen als besonders engagiert auffallen. Entscheidend für einen Award ist jeweils die Dynamik, die ein Arbeitgeber bei der Verbesserung seiner Angebote in der jeweiligen Kategorie an den Tag legt. Azur würdigt mit den Preisen, die als Ergebnis eines intensiven redaktionellen Auswahlprozesses vergeben werden, sowohl die Weiterentwicklung bestehender Programme als auch neue, innovative Maßnahmen. Es zählt die Anstrengung, die deutlich über das übliche Maß hinausgeht.

Den ersten Platz auf der azur-Liste der Top-Arbeitgeber sicherte sich Freshfields Bruckhaus Deringer. Nach drei Jahren als Zweitplatzierte eroberte sich die Kanzlei mit einem knappem Vorsprung den ersten Platz zurück. Freshfields ist für viele Bewerber der Wunscharbeitgeber schlechthin. Keine Kanzlei wurde in der azur-Bewerberumfrage öfter herausgehoben. Dies gab neben vielen anderen positiven Faktoren wie Neueinstellungen oder Einstiegsgehalt den Ausschlag für die Platzierung.   

Der azur Award für Referendariat und Praktikum ging an Luther. Ihr neu aufgezogenes Referendarprogramm, mit dem die Kanzlei angehende Juristen intensiv begleitet, überzeugte die azur-Redaktion. Neben einem ausgefeilten Mentorensystem sticht als Bonus für die Prüfungsvorbereitung die neue Flatrate für Examensklausuren heraus. 

In der Kategorie Aus- und Fortbildung setzte sich mit Clifford Chance eine weitere Großkanzlei durch. Sie hob ihr ohnehin herausragendes Weiterbildungsangebot mit einem MBA auf ein noch höheres Niveau. In der azur-Umfrage waren die Associates davon begeistert und gaben Clifford Bestnoten für die Ausbildung.  

Den azur Award in der Kategorie Diversity erhielt Pusch Wahlig. Die Berliner Arbeitsrechtskanzlei ist auch für größere Kanzleien ein Vorbild, denn sie beweist, dass Mandatsarbeit auf höchstem Niveau und flexible Arbeitszeitmodelle vereinbar sind. Pusch Wahlig bietet ihren Associates gleich zwei besonders flexible Arbeitszeitmodelle. Auch bei anderen Diversity-Aspekten braucht sich die Kanzlei nicht verstecken: Für die Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sexueller Orientierung geben ihre Associates in der azur-Umfrage durchweg Bestnoten. (Silke Brünger)

Mehr zu den Siegern, Nominierten und den Entscheidungsgründen finden Sie hier.