Juve Plus Rosenthal wird italienisch

Sambonet erhält mit Beitens Hilfe den Zuschlag

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Sambonet Paderno hat den insolventen Porzellanhersteller Rosenthal übernommen. Der italienische Kochgeschirrhersteller zahlte etwa 20 Millionen Euro für das Traditionsunternehmen aus Oberfranken. Den Rest des Kaufpreises - insgesamt handelt es sich etwa um 34 Millionen Euro - finanziert ein Bankenkonsortium mit der GE Capital und der Commerzbank unter Führung der BayernLB. Hauptgläubiger von Rosenthal war die Bank of America, die zuvor sämtliche Sicherheiten, inklusive der Markenrechte, freigegeben hatte. Sambonet hatte zuletzt den Zuschlag erhalten, nachdem der türkische Prozellanhersteller Kütahya anfangs mitgeboten, dann aber kein neues Angebot abgegeben hatte. Mitgeboten hatte auch Villeroy & Boch, war aber letztlich ebenfalls leer ausgegangen.

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Rosenthal beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiter, 1.000 davon in Deutschland. Das Unternehmen hatte Anfang Januar Insolvenz angemeldet, im April war das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Produktionsstandorte sollen nach dem Verkauf erhalten bleiben. Aus Bankkreisen wurde verlautbart, dass die Kredit- und Sicherheitenverträge zwar noch nicht unterzeichnet seien, jedoch kurz vor dem Abschluss stünden.

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