Kanzlei des Jahres Süden
Zirngibl
Die Münchner Wirtschaftskanzlei macht vor, wie sich mit traditionellen Stärken die Weichen für die Zukunft stellen lassen. Dank rechtsbereichsübergreifender Arbeitsgruppen zu ESG oder Digitalisierung und Industrie 4.0 hat Zirngibl früher als manche Wettbewerber künftigen Beratungsbedarf in zentralen Branchen identifiziert, etwa bei Bau- und Immobilienunternehmen, im Gesundheitssektor und Einzelhandel. Die Anwälte schärfen dadurch ihr Profil als strategische Berater und nutzen dies als Sprungbrett, um auch Türen zu Aufsichtsräten zu öffnen.
Zugleich lassen sich so Bestandsmandate auf andere Praxisgruppen ausdehnen: Vom Aufbau der ESG-Praxis profitieren bspw. die Gesellschaftsrechtler genauso wie die Kollegen im Energie- u. Öffentl. Recht. Indem sich etwa die Bau- und Immobilienrechtler immer wieder in langfristigen und strategischen Projekten von Mandanten einbringen, etwa zu KI-gesteuerter Lagerlogistik, zeigt sich eine wendige Einbeziehung von Spezialisierungen im IT-Recht und Datenschutz. So blieb Zirngibl von den Turbulenzen der Immobilienkrise verschont. Stattdessen setzt die Ernennung eines neuen Equity-Partners und gleich zwei neuer Salary-Partnerinnen in München ein Ausrufezeichen hinter die gute Geschäftsentwicklung.
Weitsichtig agiert die Kanzlei auch anderswo: Zirngibl investiert nicht nur kontinuierlich in Digitalisierung, auch das Recruiting setzt schon an, bevor sich potenzielle Nachwuchsjuristen an der Uni einschreiben.