Begonnen hatte Morgenroth seine Anwaltskarriere 2005 bei CMS Hasche Sigle in Hamburg. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im Lifescience-, Technologie- und Bankensektor, was sich gut mit der Ausrichtung seines neuen Arbeitgebers ergänzt. Simmons zählt zahlreiche Banken, Versicherungen und Technologieunterunternehmen zu ihren Mandanten, die arbeitsrechtliche Beratung im Healthcare-Bereich ist hingegen noch ausbaufähig.
Mit Morgenroth, der von Frankfurt aus tätig sein wird, wechselt eine Associate zu Simmons. Die Arbeitsrechtspraxis, die bislang nur in Düsseldorf vertreten war, besteht nun aus zwei Partnern, zwei Counseln und vier Associates. Das Team berät im Arbeitsrecht von der betrieblichen Altersversorgung über Restrukturierungen bis hin zu internen Untersuchungen. In diesem Umfeld ist sie für den Monitor im VW-Dieselkomplex Larry Thompson tätig, den sie in allen Fragen des deutschen Arbeits- und Datenschutzrechts berät.
Willkommener Nachfolger
Morgenroth folgt als Leiter der Arbeitsrechtspraxis bei Simmons auf Dr. Hans-Hermann Aldenhoff. Er hatte die Praxis zunächst zwischen 2002 und 2013 geleitet, dann aber an Verena Braeckeler-Kogel übergeben. Die Arbeitsrechtlerin verließ die Kanzlei 2017 jedoch, um für Pusch Wahlig den Düsseldorfer Standort auszubauen. So übernahm Aldenhoff, der zudem auch der globalen Prozessrechtsabteilung der Kanzlei vorsteht, 2018 erneut das Ruder im Arbeitsrecht, jedoch nur übergangsweise.
Für DLA Piper kommt das Ausscheiden Morgenroths zur Unzeit: Zwar ist die Praxis mit acht Arbeitsrechtspartnern nach wie vor stark vertreten, jedoch hatte sie sich nach personell unruhigen Jahren gerade erst wieder erfolgreich aufgestellt. 2017 waren sowohl der Kölner Partner Dr. Andeas Imping als auch der langjährige Frankfurter Partner Michael Magotsch zu neuen Arbeitgebern gewechselt. Die Praxis ist in Frankfurt nach wie vor mit zwei Partnern vertreten, dem bAV-Experten Dr. Marco Arteaga und mit Dr. Jens Kirchner, der gemeinsam mit Morgenroth für die neue Partnergeneration in Frankfurt stand. In diesem Jahr wurde zudem die Hamburger Arbeitsrechtlerin Dr. Henriette Norda zur Partnerin ernannt.