Während Meyer-Witting schon seit dem Jahr 2000 Mitglied des Councils beziehungsweise deren Vorgängerorganisation ist, zieht Stobbe erstmals in die aufsichtsratsähnliche Gruppe ein. Er löst den Frankfurter Partner Dr. Thomas Gasteyer ab, der neun Jahre lang Teil des Gremiums war.
Meyer-Witting wertete die Entscheidung der Partner als eine, die auf eine Mischung aus Kontinuität – in seiner Person – sowie „frischen Wind und neue Ideen“ in Gestalt Stobbes setze. Stobbe sagte: „Gerade jetzt muss der Fokus auf der Nutzung der sich bietenden Chancen liegen. Es ist eine spannende Zeit, um das Management bei strategischen Entscheidungen zu unterstützen und Weichen zu stellen.“ Beide werden, wie alle Mitglieder des Councils, weiterhin in vollem Umfang ihrer Mandatsarbeit nachgehen.
Der Partnership Council beschäftigt sich mit partnerschaftsinternen Fragen, etwa der Vergütung sowie den Ruhestandsregelungen, und versteht sich, so Meyer-Witting, als „Mittler zwischen den einzelnen Partnern und dem Management Committee“. Daneben gehören aber auch strategische Fragen, etwa die nach Quereinsteigern, der Mandantenstrategie oder der Expansion, zum Diskussionsstoff des Councils.
Der neue Council setzt sich neben den drei Vertretern für Kontinentaleuropa wie folgt zusammen: Die Partner Stuart Popham, Alex Panayides, Ester Cavett, Andrew Forryan und Neumitglied Sarah Squires repräsentieren London und Dubai. Für Asien zog Rupert Li ein, für Amerika wurde Tom Schulte bestätigt, neu hinzu kommen Wendy Wysong und Larry Medvinsky.
Auch zwei Positionen im Management Committee, dem ausführenden Organ der Kanzlei, wurden neu besetzt. Jan te Haar, Managing Partner des Amsterdamer Büros repräsentiert künftig die Region Westeuropa. Sein Vorgänger Ignacio Ojanguren, Managing Partner der spanischen Büros, bleibt dem Kommittee erhalten und ist für die kommenden zwei Jahre dort für den Bereich Finance verantwortlich.