Hamburg

Flick Gocke holt White & Case-Experten für Insolvenzsteuerrecht

Autor/en
  • Eva Lienemann

Flick Gocke Schaumburg verstärkt die Steuerrechtspraxis ihres neuen Hamburger Büros. Im Herbst wechselt Dr. Günter Kahlert (51) dorthin. Kahlert, derzeit Counsel bei White & Case, wird Non-Equity-Partner. Gemeinsam mit ihm kommt Dr. Arne Schmidt als Associate.

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Kahlert_Günter
Kahlert_Günter

Kahlert ist für seine Arbeit an der Schnittstelle zum Insolvenzrecht bundesweit anerkannt. Er berät Unternehmen sanierungs- und insolvenzsteuerrechtlich und ist regelmäßig für Insolvenzverwalter in Umsatzsteuerfragen tätig. Prof. Dr. Thomas Rödder, Vorsitzender der Partnerversammlung von Flick Gocke Schaumburg, sagte: „Günter Kahlert bringt eine steuerliche Expertise mit, die unser Beratungsspektrum hervorragend ergänzt. Mit seiner Unterstützung werden wir in deutlich größerem Umfang als bisher die steuerrechtliche Beratung auch für Insolvenzverwalter anbieten können.“ Flick Gocke ist in der restrukturierungsnahen Steuer- und Rechtsberatung tätig, bietet aber keine Insolvenzverwaltung an.

Im August eröffnet die Kanzlei in Hamburg ihr fünftes Büro in Deutschland mit einem rund 20-köpfigen Team. Neben dem Stammsitz in Bonn hat die steuerzentrierte Sozietät Büros in Berlin, Frankfurt und München. Den Aufbau des Hamburger Standorts treiben die Rechtsanwälte und Steuerberater Dr. Arne von Freeden und Dr. Johannes Baßler voran. Anfang Juli hatte Flick Gocke bereits den erfahrenen Inhouse-Juristen Hans-Henning Bernhardt als of Counsel geholt. Bernhardt leitete viele Jahre die Rechts- und Steuerabteilung des Beiersdorf-Konzerns.

Durch Kahlerts Weggang wird das Angebot originär steuerrechtlicher Arbeit bei White & Case schmaler. Die Steuerrechtspraxis hatte sich zwar 2013 mit dem neuen Partner Dr. Bodo Bender in Frankfurt verstärkt, der von Shearman kam. Allerdings gingen 2014 auch zwei Local-Partner: Dr. Michael Kunze wechselte als Leiter der Steuerabteilung zum Berliner Unternehmen Biotronik, Thomas Schmidt verließ die Kanzlei in Richtung PricewaterhouseCoopers. Insgesamt zählt das Team knapp zehn Anwälte, davon drei Equity-Partner.

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