Heidenreich hatte seine anwaltliche Laufbahn 2005 bei Harmsen Utescher begonnen, zum Januar 2014 war er dort dann zum Partner ernannt worden. Im Gewerblichen Rechtsschutz ist er mit einem Schwerpunkt im Marken- und Designrecht sowie im Urheber- und Wettbewerbsrecht tätig, zudem deckt er auch das Kartell- sowie das Kosmetik- und Heilmittelwerberecht mit ab. Im Markt ist er insbesondere als Prozessvertreter bekannt.
Preu Bohlig baut mit seinem Zugang wieder Kompetenz im Soft-IP vor Ort auf, nachdem das dortige Team im Sommer 2017 geschlossen zu CBH Rechtsanwälte gewechselt war. Noch im gleichen Jahr holte sie zwar den Patentprozessrechtler Daniel Hoppe dazu, doch das Marken- und Wettbewerbsrecht blieb unbesetzt. Die Praxis ist insbesondere am Münchner Stammsitz stark, aber auch im Berliner und Düsseldorfer Büro der IP-Kanzlei mit Partnern vertreten. Bundesweit arbeiten im Soft-IP knapp 20 Berufsträger.
Bei Harmsen Utescher sind Partnerweggänge äußerst selten. Im vergangenen Jahr hatte allerdings die Patentanwältin Dr. Sabine Kossak die Kanzlei verlassen und sich der Patentanwaltskanzlei Olbricht angeschlossen. Seither arbeiten in der Hamburger IP-Traditionskanzlei ausschließlich Rechtsanwälte. Im Marken- und Wettbewerbsrecht verbleiben nach dem Weggang Heidenreichs acht Partner, zwei Counsel und sechs Associates.