Disput und Hübner sind ein eingespieltes Team. Sie kennen sich bereits seit ihrem Berufseinstieg bei Taylor Wessing vor vielen Jahren. Nach unterschiedlichen Stationen wechselten beide Anfang 2015 zu Curtis und bauten dort die immobilienrechtliche Beratung aus. Für ihre neue eigene Einheit planen sie bereits den Ausbau auf Associateebene.
Transaktionen, Projektentwicklungen, Infrastrukturprojekte und Asset-Management gehören zum Kerngeschäft von Disput Hübner. Zum Mandantenstamm zählen institutionelle Investoren, Projektentwickler und Fonds. Während Disputs Schwerpunkt auf Immobilientransaktionen und im Asset-Management liegt, berät Hübner darüber hinaus auch zu öffentlich-rechtlichen Fragen.
Die neue Einheit will außerdem eine Art Best-Friends-Netzwerk zu anderen spezialisierten Einheiten aufbauen, um angrenzende Themen wie Corporate, Steuerrecht oder Finanzierung abdecken zu können, die in Immobilientransaktionen eine immer zentralere Rolle spielen. Ein solches Modell funktioniert bereits gut unter Spin-offs von größeren Einheiten. Als Blaupause gilt der Hamburger Markt, wo kleinere Spezialkanzleien regelmäßig Transaktionen gemeinsam beraten.
Bei Curtis arbeiten nach dem Wechsel vier Berufsträger im Immobilienrecht. Zum Juli wird Karsten Rahm, bisher Counsel, zum Partner ernannt. Ein Associate, der seine Karriere bei Curtis begann, wird Counsel. Zusätzlich gehören zwei Associates zum Team. Insgesamt arbeiten 15 Anwälte am einzigen deutschen Standort der US-Einheit. Bis Jahresende will Curtis nach eigenen Angaben auf 20 Berufsträger wachsen, mittelfristig sollen 25 Berufsträger am Standort arbeiten. Verstärkung sei unter anderem in den Bereichen M&A und Finanzierung geplant.