Immobilienrecht

FPS holt sich Verstärkung von Watson Farley

FPS Fritze Wicke Seelig baut ihre Immobilienpraxis erneut mit einem Quereinsteiger aus. Nach Zugängen in Düsseldorf und Frankfurt Anfang 2019 bekommt dieses Mal das Hamburger Büro Zuwachs. Anfang Juli stieß Eckrolf Berg als neuer Salary-Partner zum Team. Er kam von Watson Farley & Williams.

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Eckrolf Berg
Eckrolf Berg

Berg begann seine Karriere 2010 im Immobilienteam von Hogan Lovells. Seit 2016 war er bei Watson Farley, zunächst als Associate. Mitte 2017 wurde er dort Partner und leitete die Praxisgruppe Real Estate. Im Fokus seiner Beratung stehen Immobilientransaktionen, außerdem unterstützt er Projektentwicklungen, insbesondere zu Themen aus dem öffentlichen Baurecht und im gewerblichen Mietrecht. Bei Watson Farley deckte er außerdem regelmäßig den immobilienrechtlichen Part bei Infrastrukturmandaten ab, so etwa bei der Minderheitsbeteiligung von CIP an einem Betreiber-Joint-Venture für Offshore-Umspannwerke. Das Immobilien- und Baurechtsteam zählt nun 50 Anwälte, darunter 19 Equity- und 12 Salary-Partner. Es ist an allen vier Kanzleistandorten in Düsseldorf, Frankfurt, Berlin und Hamburg vertreten. Das Team bei Watson Farley zählt aktuell noch neun Berufsträger, darunter sechs Partner.

FPS folgt mit der Verstärkung des Teams einem momentanen Trend in der Immobilienbranche. Mehrere Kanzleien haben zuletzt ihre Hamburger Teams entweder aufgestockt oder ein Team an diesem Standort positioniert. Dazu zählt unter anderem Gleiss Lutz, die einen ihrer Berliner Partner vor zwei Jahren von der Spree an die Elbe schickte. Andere Kanzleien mit Hamburger Büro suchen nach Quereinsteigern mit immobilienrechtlichem Know-how, um sich bei Mandanten vor Ort vermehrt ins Gespräch bringen zu können. Immobilienunternehmen wie Grabe, ECE, Marktführerin im Shopping-Center-Bereich, oder Investor Warburg HIH sind in Hamburg ansässig. Der Kanzleimarkt in Hamburg ist – nicht nur im Immobilienrecht – durch eine große Anzahl von Spin-offs aus Großkanzleien geprägt. Erst zum Jahresbeginn spaltete sich ein siebenköpfiges Team von Latham & Watkins ab.

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