Domnick hatte ihre Karriere 2008 bei Noerr in Berlin begonnen. Seither berät sie im Medien- und Urheberrecht inbesondere nationale und internationale Filmprojekte. Bei Noerr war sie etwa in diverse Projekte für Sony Pictures Entertainment involviert, zudem arbeitete sie häufig an der Seite der renommierten Noerr-Partner Dr. Hans Radau und Prof. Dr. Johannes Kreile.
Bei Brehm & v. Moers berät in Berlin ein großes Team zum originären Medienrecht. Tradtionell ist die Kanzlei auch über den Münchner Namenspartner Stefan von Moers tief in der deutschen Filmszene verwurzelt. In den vergangenen zwei Jahren hat die Kanzlei aber zahlreiche Änderungen durchlebt. So schloss sie 2018, nachdem sich die Mehrzahl der Anwälte in andere Kanzleien verabschiedet hatte, ihren Hamburger Standort. Zuletzt spaltete sich zum Jahresanfang das renommierte Strafrechtsteam der Kanzlei ab und gründete eine eigene Strafrechtsboutique. Diese Trennung stand laut Kanzlei im Zeichen einer konsequenten Strategie, ihre jeweiligen Profile im Markt zu schärfen. Tatsächlichen hatten die Strafrechtler seit jeher wenig Verbindungen zu den Medienrechtlern. Nach dem Zugang von Domnick zählt Brehm & v. Moers 25 Berufsträger an den Standorten Berlin, Frankfurt und München.
Auch für das Medienteam von Noerr ist der Weggang von Domnick nicht der erste aus der nachrückenden Generation in den vergangenen Jahren: Am signifikantesten war wohl vor knapp fünf Jahren der Verlust des äußerst renommierten Medienrechtlers Dr. Martin Diesbach, der zu SKW Schwarz wechselte. Vor drei Jahren ging dann ebenfalls zu SKW ein an der Schnittstelle zum Marken- und Wettbewerbsrecht tätiges Team um Sandra Redeker. Dennoch spielt Noerr nach wie vor eine signifikante Rolle im Markt: Neben dem tief in der Branche verwurzelten Münchner Partner Kreile steht vor allem Radau für das Transaktionsgeschäft. Insgesamt zählt das Team nach dem Weggang von Domnick sechs Equity-Partner, einen Senior Counsel, zwei Associated Partner, einen of Counsel und einen Associate. Vor rund zwei Jahren legte Noerr die Medienpraxis in einer größeren Gruppe zusammen, gemeinsam mit den renommierten Vertriebs- und IT-Rechtlern zählen sie seitdem zu der Digital Media Group der Kanzlei. (Anika Verfürth)