Münster

Trennung bei der Medizinrechtsboutique Wigge Kleinke Frehse

Michael Frehse, bisher in Münster Namenspartner der Medizinrechtsboutique Wigge Kleinke Frehse, scheidet aus der Kanzlei aus. Der 33-Jährige gründet zusammen mit Nando Mack (33) und Jens Vogelsang (42) zum April am Ort eine neue Sozietät.

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Zum Startteam der „Kanzlei am Ärztehaus – Frehse Mack Vogelsang“ gehört zudem die Associate Babette Christophers, die wie Frehse bislang ebenfalls bei Wigge in Münster tätig war.

Auch Nando Mack hatte bis zum November 2005 für Wigge gearbeitet. Der dritte Gründungspartner der neuen Kanzlei, Jens Vogelsang, war dagegen bislang als Einzelanwalt in Lippstadt tätig. Er ist auf Versicherungsrecht spezialisiert, das neben dem Medizinrecht den zweiten Beratungsschwerpunkt bei Frehse Mack Vogelsang bilden wird. Zu dem Gründungsteam soll in Kürze ein weiterer Medizinrechtler hinzukommen.

„Ich verlasse die Kanzlei, um eigene Perspektiven zu verfolgen“, so Frehse zu seinem Wechsel. Die Trennung erfolge einvernehmlich. Dr. Peter Wigge (45) sagte: „Wir hatten unterschiedliche Vorstellungen über die weitere Zusammenarbeit. Deshalb haben wir beschlossen, zukünftig unsere Ziele getrennt zu verfolgen“.

Frehse hatte sich im Februar 2001 der erst kurz zuvor von Wigge gegründeten Kanzlei angeschlossen und diese seither mit aufgebaut. Beide kannten sich aus ihrer vorherigen Tätigkeit bei der Sozietät Dr. Rehborn, bei der Frehse sein Referendariat absolviert hatte. Zuletzt hatte der Medizinrechtler im Januar die dauernde Vertretung der Ärztekammer Westfalen-Lippe in berufsgerichtlichen Verfahren übernommen.

Frehses ehemalige Kanzlei ändert den Namen in Wigge & Kleinke. Ihren Standort Hamm hatte die Sozietät Ende 2005 nach eigenen Angaben planmäßig geschlossen. Denn „nach der Verlegung unseres Hauptstandortes nach Münster sollte der Standort lediglich übergangsweise beibehalten werden“, sagte Wigge. Diese Verlegung hatte zum Jahresbeginn 2005 stattgefunden.

Für Wigge arbeiten an den Standorten Münster, Osnabrück und Lüdinghausen derzeit noch fünf Anwälte. Nach den Abgängen suche die Kanzlei zur strategischen Weiterentwicklung derzeit neue Kollegen und führe auch schon konkrete Gespräche, so Wigge.

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