Nach 25 Jahren

Beiten schließt Büro in St. Petersburg

Zum Jahresende schließt Beiten Burkhardt ihr Büro in St. Petersburg. Die Kanzlei will ihr Russland-Geschäft künftig in Moskau bündeln. Standortleiterin Natalia Wilke wechselt mit ihrem Team zur Schneider Group, die neben der juristischen und steuerlichen auch allgemeine Wirtschaftsberatung für Unternehmen anbietet.

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Natalia Wilke
Natalia Wilke

Mit dem seit fast 25 Jahren bestehenden Standort St. Petersburg trennt Beiten sich von einem weiteren Auslandsbüro. Vor einigen Jahren hatte sie sich bereits von ihren Standorten in Warschau und Kiew verabschiedet. Auch ihre drei Präsenzen in China reduzierte sie auf ein Büro in Peking.

Managing-Partner Philipp Cotta begründete den Schritt mit einer strategischen Entscheidung und der Konzentration auf das Moskauer Büro. Seit dem Management-Wechsel 2019 befasst sich die Kanzlei intensiv mit strategischen Fragen, etwa zu Profitabilität, Profilbildung und Prozessoptimierung. Schon zuvor war das Moskauer Büro der größere und strategisch wichtigere Standort in Russland gewesen. In St. Petersburg arbeiten derzeit neben Partnerin Wilke noch zwei Rechtsanwälte, die ebenfalls zu Schneider wechseln. In Moskau sind mehr als 20 Juristen tätig. 

Wilke hat fast ihre gesamte juristische Karriere – bis auf eine einjährige Zwischenstation bei Salans (heute Dentons) – bei Beiten verbracht. Angefangen hatte sie dort 1999, im Jahr 2009 wurde sie als eine der wenigen Frauen bei Beiten zur Equity-Partnerin ernannt. Wilke ist auf Immobilien- und Baurecht sowie gesellschaftsrechtliche Beratung spezialisiert.

Im Januar übernimmt Wilke nun als Partnerin die Leitung des St. Petersburger Büros von Schneider. Dort sind dann neben ihr fünf weitere Juristen tätig. Insgesamt beschäftigt das Wirtschaftsberatungsunternehmen in Russland 25 Juristen. Die beiden weiteren Legal-Partner kommen ebenfalls aus deutschen Kanzleien: 2017 kam Alex Stolarsky, der bis 2013 bei Beiten und anschließend im Moskauer Büro von Dentons tätig war. 2019 wechselte Dr. Thomas Mundry von Noerr zu Schneider. (Annette Kamps)

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