Seine neue Kanzlei ist für Schaefer keine Unbekannte: Dort hatte er als Assistent seines Doktorvaters Professor Dr. Wilhelm Nordemann seine berufliche Laufbahn begonnen.
Ab 1990 war Schaefer Justiziar des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft und der Deutschen Landesgruppe der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) und übernahm dort 1998 die Geschäftsführung. Im Zuge seiner Verbandstätigkeit hatte Schaefer wichtige Impulse gesetzt, so etwa bei der Bekämpfung der Tonträgerpiraterie oder der Interessenvertretung in der Urheberrechtspolitik. Maßgeblich war er 1997 auch am Aufbau der ersten weltweiten legalen Industrie-Musik-Download-Plattform beteiligt.
Nach seinem Wechsel zur BMG hatte er zudem unter anderem die Einführung des Kopierschutzes juristisch begleitet und eine modellhafte Kennzeichnungspolitik für kopiergeschützte Produkte entwickelt. Seit 1991 ist Schaefer als Rechtsanwalt zugelassen, war jedoch als solcher bislang nie aktiv.
„Wir sind stolz, mit Martin Schaefer einen exzellenten Kenner der Musikindustrie bei uns zu haben“, erklärte Dr. Jan Bernd Nordemann, Boehmert-Partner in Berlin und Potsdam. „Das Leistungsspektrum unserer Kanzlei rund um Geistiges Eigentum wird damit in einem Kompetenzbereich vertieft, der gerade am Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg stark an Bedeutung gewonnen hat.“
Für Boehmert dürfte der Neuzugang aufgrund seiner guten Branchenkontakte sowie seiner Erfahrungen aus der Arbeit für Verbände und das Majorlabel BMG eine erhebliche Bereicherung der bereits vorhandenen Musikrechtsexpertise darstellen.
In der auf IP spezialisierten gemischten Kanzlei Boehmert & Boehmert sind derzeit insgesamt 55 Patent- und Rechtsanwälte tätig. Neben ihren acht deutschen Büros ist Boehmert auch in Alicante, Paris und Schanghai mit eigenen Niederlassungen präsent.