Kassebohm begann seine anwaltliche Laufbahn 2001 in der Strafrechtskanzlei Brüssow in Köln. 2003 wechselte er nach Bonn in das Team des anerkannten Strafrechtlers Dr. Volkmar Mehle. Kassebohm verfügt über reichlich Hauptverhandlungserfahrung, verteidigte unter anderem im sogenannten Flowtex-Komplex und im eher regional angesiedelten Müll-Verfahren. Er betreut darüber hinaus auch immer wieder Embargoverfahren.
Prof. Dr. Björn Gercke, Gründer von Gercke Wollschläger, kennt Kassebohm aus verschiedenen Verfahren, von denen die um das Bonner Kongresszentrum WCCB – hier endete Kassebohms Mandat nach Anklageerhebung – und den Einsturz des Kölner Stadtarchiv wohl die prominentesten sind.
Die ausschließlich im Strafrecht tätige Kanzlei Gercke Wollschläger wiederum wächst mit dem Zugang auf fünf Partner. Komplettiert wird das Team durch drei Associates und einen of Counsel. Erst im vergangenen Jahr war Franziska Lieb zu der Kanzlei gestoßen. Die Kanzlei ist unter anderem in den Verfahren gegen ehemalige Arcandor-Manager und gegen Funktionäre des DFB tätig.
Mit Kassebohms Ausscheiden bleiben in der ansonsten zivilrechtlich ausgerichteten Bonner Kanzlei Eimer Heuschmid noch zwei im Strafrecht tätige Partner – neben Namenspartner Mehle noch Dr. Stefan Hiebl – und eine Associate.