Überraschende Trennung

Heiko Hellwege verlässt Schindhelm Richtung PKF WMS

Autor/en
  • Catrin Behlau

Prof. Heiko Hellwege ist nicht länger Partner bei Schindhelm in Osnabrück. Der 58-Jährige und die Partnerschaft einigten sich Anfang Juni auf eine sofortige Trennung. Ausschlaggebend waren dafür dem Vernehmen nach unterschiedliche Auffassungen über die weitere Entwicklung der Schindhelm-Allianz. Hellwege wechselt Anfang Juli zum lokalen Wettbewerber PKF WMS Bruns-Coppenrath & Partner.

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Heiko Hellwege
Heiko Hellwege

Hellwege ist insbesondere für seine Beratung des regionalen Mittelstands beispielsweise bei gesellschaftsrechtlichen Strukturierungen und Transaktionen renommiert und in diesem Zusammenhang auch im Rahmen von Schiedsverfahren tätig. Der Gründungspartner der heutigen Kanzlei Schindhelm war zudem eine der treibenden Kräfte im Aufbau der weltweiten Schindhelm-Allianz, die mittlerweile in 13 Ländern aktiv ist.

Ihren Ursprung hat Schindhelm 1972 als integrierte Rechtsabteilung der Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatersozietät Albers Wenk & Partner (Societäts Treuhand), ab 1997 firmierte die Einheit als Schindhelm Hellwege Albrecht. Von 1999 bis 2005 war die Kanzlei Teil des PricewaterhouseCoopers-Verbunds. Im Anschluss eröffnete Schindhelm Standorte in Schanghai und Bukarest. In Österreich kooperiert die Kanzlei seit 2009 mit Saxinger Chalupsky & Partner. Schindhelm gehört auch nach dem Weggang Hellweges weiterhin zu den Platzhirschen in Osnabrück.

PKF WMS vereint Wirtschaftsprüfung, Rechts- und Steuerberatung sowie Unternehmensberatung in einer Hand und beschäftigt aktuell 280 Mitarbeitende, davon 60 Berufsträger, an vier Standorten in der Region Osnabrück-Emsland. In der Rechtsberatung sind zukünftig 13 Berufsträger tätig.

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