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29.12.2008

Frankfurter Zeitungsverlage kooperieren

Die drei Frankfurter Verlage Druck- und Ver­lagshaus Frankfurt (Verlegerin der Frankfurter Rundschau), Frankfurter Allge­meine Zeitung (Verlegerin FAZ) sowie die Frankfurter Societäts-Dru­ckerei (Verlegerin Frankfurter Neue Presse, Taunus Zeitung, Höchster Kreisblatt und Nassauische Neue Presse) haben eine Zustellkooperation vereinbart.Der Logistiker Medienservice, eine gemeinsame Gesellschaft der FAZ und der F-LOG AG, wurde als Generalunternehmer mit der Zeitungszustellung beauftragt. In die Kooperation eingeschlossen sind auch Objekte der Partnerverlage. Das Bundeskartellamt hat hierfür bereits grünes Licht gegeben. (Lars Hering)

Berater FAZ/Frankfurter Societäts-Druckerei
Graf von Westphalen (Frankfurt): Dr. Matthias Menke (Federführung); Associates: Dr. Oliver Panetta, Dr. Marco Zessel (alle M&A)

Berater Druck- und Verlagshaus Frankfurt
Oppenhoff & Partner (Köln): Gert Dittert (M&A)
Inhouse (DuMont Schauberg; Köln) : Dr. Matthias Schulenberg (Gesellschaftsrecht/Jointventure)

Berater Kooperation (Druck-und Verlagshaus, FAZ, Societäts-Druckerei)
Hengeler Mueller (Frankfurt): Dr. Horst Satzky (Kartellrecht)

Dass Oppenhoff aufseiten des Druck- und Verlagshauses Frankfurt tätig war, überrascht nicht. Die Anwälte beraten – bislang noch unter dem Dach von Linklaters – die Kölner Unternehmensgruppe DuMont Schauberg, die die Mehrheit am Druck- und Verlagshaus Frankfurt hält, seit vielen Jahren. Ein Beispiel dafür ist etwa die Vertretung der Verlagsgruppe als Beigeladene beim Verbot des Bundeskartellamts zur Übernahme des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 durch den Axel Springer Verlag.
Hengeler-Partner Satzky beriet alle drei Verlage kartellrechtlich. Für die FAZ und Societäts-Druckerei war er bereits beim Zusammenschluss unter dem Dach des jeweiligen Mehrheitseigners Fazit-Stiftung tätig.
Die Mandatsbeziehung zwischen Graf von Westphalen-Partner Menke und der FAZ besteht schon länger. Bereits zu seiner Zeit bei Rossbach Fischer beriet er den Verlag etwa bei der Gründung des Wirtschaftsdatenbankanbieters GBI-Genios. Wenige Monate später gehörte er zum Startteam des Frankfurter Graf von Westphalen-Büros.

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