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06.10.2009

ThyssenKrupp-Tochter verkauft: Wisag setzt auf Stammberater Bendel

Der Frankfurter Gebäudedienstleister Wisag hat den Montage-Dienstleister TK Industrieservice erworben, eine Tochter des Stahlkonzerns ThyssenKrupp. TK Industrieservice leistet mit 12.500 Beschäftigten unter anderem Vormontage-und Instandsetzungsarbeiten für die Autobranche, Maschinenbauer sowie die Lebensmittelindustrie und setzte zuletzt 300 Millionen Euro um.
Das Volumen der Transaktion soll nach Presseberichten bei rund 120 bis 130 Millionen Euro liegen. Für Wisag ist es eine der größten Transaktionen der Unternehmensgeschichte. Die kartellrechtliche Genehmigung für den Deal steht noch aus. TK Industrieservice gehörte zur ThyssenKrupp-Sparte Industrial Services mit 30.000 Beschäftigten und 2,1 Milliarden Euro Umsatz, die zum Verkauf steht. (Lars Hering, Marcus Jung, Antje Neumann)

Berater Wisag
BENDEL & PARTNER (Würzburg): Geno Biere, Dr. Markus Schädler; Associates: Martin Faller (alle M&A), Susanne Dörner (Arbeitsrecht), Katharina Flesch, Florian Jung, Christian Hettinger (alle Due Diligence)

Berater ThyssenKrupp
INHOUSE (Düsseldorf): Klaus Wiercimok (Head of Material Services/Corporate Center Legal & Compliance), Stephanie Lüdtke, Maria Markus
LINKLATERS (Düsseldorf): Achim Kirchfeld (Federführung); Associates: Dr. Thomas Dörmer, Dr. Sören Stöwe, Dr. Björn Söntgerath, Dr. Carolin Reese (Berlin; alle Corporate/M&A), Nicolas Roggel (Frankfurt), Thomas Bader (beide Arbeitsrecht; München)

Hintergrund Mit der Würzburger Kanzlei Bendel & Partner, die für diesen Deal ein größeres Team zusammenstellte, arbeitet Wisag bei Zukäufen schon seit Jahren eng zusammen. Bereits vor fünf Jahren hatte die Kanzlei die Gruppe beim Erwerb des Gebäudedienstleisters HiServ von ThyssenKrupp beraten. Im Vorjahr begleitete sie Wisag beim Erwerb der Flughafen-Servicegesellschaft Globeground.
Auch Kirchfeld berät seine Mandantin ThyssenKrupp regelmäßig. Das Unternehmen gehörte bereits vor seinem Wechsel von Freshfields Bruckhaus Deringer zu Linklaters zu seinen Mandanten. Im Frühjahr betreute er den Konzern bei der Integration der Tochtergesellschaft ThyssenKrupp Marine Systems.

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