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25.09.2012

Private-Equity-Fonds: DBAG sammelt mit Pöllath 700 Millionen Euro ein

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat das Fundraising für ihren Fund VI abgeschlossen. Der Private-Equity-Fonds warb innerhalb von vier Monaten das angestrebte Volumen von 700 Millionen Euro ein. Der Fonds soll in Management-Buy-outs mittelständischer Unternehmen investieren.

Andreas Rodin

Andreas Rodin

Insgesamt beteiligen sich mehr als 30 Investoren mit einem Kapital von insgesamt 567 Millionen Euro. Hinzu kommt das Co-Investment der DBAG in Höhe von 133 Millionen Euro. Die Investorenbasis ist sehr international. Rund 25 Prozent der Mittel kommen aus den USA, 19 Prozent aus Deutschland und mit 14 Prozent engagieren sich asiatische Kapitalgeber.

Die DBAG ist an der Börse notiert und gehört zu den führenden Private-Equity-Häusern hierzulande. Die Gesellschaft engagiert sich vornehmlich bei marktführenden mittelständischen Unternehmen in Deutschland und europäischen Nachbarländern.

Berater DBAG
P+P Pöllath + Partners (Frankfurt): Dr. Andreas Rodin, (Federführung); Associate: Dr. Fabian Euhus (Berlin)
Carey Olsen (Guernsey): Tom Carey; Associate: Nick Tye

Hintergrund: Die Beziehung zwischen der DBAG und Pöllath besteht schon seit vielen Jahren. Das Private-Equity-Haus mandatiert die Kanzlei regelmäßig zu aufsichtsrechtliche und steuerlichen Fragen. Wenn es um Fundraisings und Fondsstrukturierungen geht, ist der Frankfurter Partner Rodin bei der DBAG gesetzt. Auch bei M&A-Transaktionen hat DBAG bereits Pöllath mandatiert. Zuletzt beriet Corporate-Partner Dr. Jan Wildberger das Unternehmen beim Verkauf der Heim&Haus-Anteile (mehr…). Bei Transaktionen sind CMS Hasche Sigle oder Linklaters ebenfalls für DBAG tätig gewesen.

Der Vorstand der DBAG lässt sich vor allem in aktienrechtlichen Fragen laufend von Dr. Klaus-Dieter Stephan von Hengeler Mueller beraten. Im Aufsichtsrat greift der Vorstand regelmäßig auf Freshfields Bruckhaus Deringer zurück. (Volker Votsmeier)

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