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22.04.2005

Peters Schönberger-Partner wechselt zu E&Y-Spin-off

Der Gesellschafts- und Steuerrechtspartner Sven Fritsche (45) verlässt zum Juni die multidisziplinäre Münchner Kanzlei Peters, Schönberger & Partner (PSP). Er wechselt am Ort zu der ebenfalls multidisziplinär aufgestellten Praxis Richter Huber König Müller Schönherr (RHK), einer vor drei Jahren gegründeten Abspaltung von Ernst & Young. Fritsche war 15 Jahre lang bei PSP, seit 1993 als Partner. Die Trennung erfolgte aufgrund unterschiedlicher strategischer Vorstellungen, sagte Fritsche.

Der Anwalt und Steuerberater ist einer von acht Partnern der insgesamt rund 100 Berufsträger starken Praxis. Der Rechtsberatungsteil bei PSP umfasst mit Fritsche neun Berufsträger, darunter als weitere Partner und Gesellschaftsrechtler Dr. Klaus Höfner (52) und Dr. Karl Maierhofer (44).

Vor Fritsche hatte PSP bereits 2002 zwei jüngere Partner ziehen lassen müssen, ohne die Verluste durch Quereinsteiger auszugleichen: Dr. Michael Best wechselte zu P+P Pöllath + Partner, Dr. Martin Lohse in die angesehene Münchner Praxis Dissmann Orth.

Bei RHK wird Fritsche ein ähnliches Beratungsumfeld vorfinden wie bei PSP. Die multidisziplinäre Kanzlei wurde 2001 von dem Anwalt und Steuerberater Wolfgang Richter gegründet, der zuvor sieben Jahre die Steuerabteilung des Münchner Büros von Ernst & Young geleitet hatte.

Inzwischen ist die Kanzlei auf rund 65 Mitarbeiter gewachsen, darunter derzeit elf angestellte Anwälte und drei anwaltliche Partner. Allein 2004 wuchs die Kanzlei nach eigenen Angaben um 40 Prozent.

Mit Fritsche wird die Praxis insgesamt dreizehn Partner umfassen. Die fünf Namenspartner und drei weitere Partner waren zuvor bei Ernst & Young tätig, zwei weitere bei PricewaterhouseCoopers bzw. Deloitte. Mit dem Steuerberater Claus Lemaitre war ein RHK-Partner früher ebenfalls bei Peters Schönberger und danach bei Pöllath tätig. (CT)

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