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21.12.2006

Fusion: Broich Bayer schließt sich mit Bezzenberger zusammen

Die Frankfurter Kanzlei Broich Bayer von Rom und Bezzenberger Rechtsanwälte in Berlin fusionieren zum Januar. Die rund 20 Anwälte firmieren künftig unter dem Namen Broich Bezzenberger. Von Bezzenberger kommen die vier Partner Dr. Gerold Bezzenberger, Karin Arnold , Dr. Thomas Keul, Dr. Renke Lührs und der of Counsel Prof. Dr. Tilmann Bezzenberger sowie vier Associates in die neue Kanzlei.

Von Broich Bayer stoßen in Frankfurt die drei Namenspartner Josef Broich, Jan Bayer und Ferdinand von Rom hinzu sowie aus dem Wiener Büro der Partner Albert Adametz und die insgesamt sieben Associates der Kanzlei. Dr. Theo Winkeler (36), der im Januar 2006 zu Broich Bayer gekommen war, hatte sich bereits vor der Fusion entschlossen, die Kanzlei mit unbekanntem Ziel wieder zu verlassen.

Broich Bayer und Bezzenberger hatten schon vor der Fusion in verschiedenen Projekten kooperiert. Die neue Kanzlei wird ihren Schwerpunkt auf Beratungsleistungen und nicht auf die Transaktionsbegleitung legen. Im Mittelpunkt steht die Betreuung von Vorständen, Aufsichtsräten, privaten Eignern und Finanzinvestoren in strategischen Fragen, in Sondersituationen, bei Übernahmen und kritischen Hauptversammlungen. Ebenso wird die Kanzlei Familienunternehmen im Gesellschaftsrecht sowie zu Fragen der Unternehmensfinanzierung beraten.

Broich Bayer war im März 2003 als Spin-off von Skadden Arps Slate Meagher & Flom entstanden. Marktbekannt ist beispielsweise die Vertretung der Wella-Minderheitsaktionäre.
Bezzenberger ist unter anderem für die Beratung von Friede Springer bekannt. Die Berliner Kanzlei vertritt auch den Ex-Vorstandschef der Bankgesellschaft Berlin, Wolfgang Steinried, im Strafverfahren gegen die ehemaligen Manager der Berliner Hyp. (Ulrike Barth)

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