Artikel drucken
30.09.2009

Berlin: Gründungspartner-Trio bei Loh von Hülsen geht eigene Wege

Drei Gründungspartner verlassen die Berliner Kanzlei Loh von Hülsen Michael. Anfang Oktober schließen sich Dr. Karl-Christoph von Hülsen (51), Dr. Gerhard Michael (45) und Dr. Jürgen Kemper (51) zu einer neuen Kanzlei mit Schwerpunkten im Immobilien- und Verwaltungsrecht zusammen.
Von Hülsen ist im Immobilienrecht tätig, Michael auf Öffentliches Baurecht spezialisiert. Kemper ist Baurechtler und auch durch seine Tätigkeit als Ombudsmann für verschiedene Institutionen bekannt. Die Associate Dr. Lisa von Laffert und der of Counsel und ehemalige EU-Principal Advisor für Tschechien, Prof. Dr. Arsène Verny, begleiten die drei Partner bei ihrem Spin-off.

Zudem verstärkt Immobilienrechtler Dr. Henning Hauschke (46) die Kanzlei, der vom Berliner Wettbewerber Knauthe wechselt. Firmieren wird die neue Einheit unter dem Namen Hülsen Michael Hauschke Kemper Rechtsanwälte. „Mit Henning Hauschke und seiner Immobilienexpertise haben wir einen weiteren Partner gefunden, dessen Persönlichkeit ideal zu uns passt“, sagte Gründungspartner von Hülsen. „Wir sind darauf eingerichtet, absehbar auf 12 bis 14 Berufsträger zu wachsen.“

Das verbleibende Team ihrer alten Kanzlei arbeitet nach der Trennung unter dem Namen Loh Rechtsanwälte weiter. Die Schwerpunkte im Arbeitsrecht, dem Öffentlichen Recht sowie im Gewerblichen Rechtsschutz bleiben bestehen. Im Berliner Markt ist besonders die arbeitsrechtliche Einheit um Dr. Ernesto Loh bekannt, zudem pflegt das Öffentlich-Rechtliche Team um Dr. Ulrich Becker enge Kontakte zu zahlreichen Kommunen. Ihre Kooperation mit der tschechischen Kanzlei Ueltzhoeffer Balada setzt die Einheit ebenfalls fort.

Grund für die Trennung seien unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung der Kanzlei gewesen. Nach dem Wechsel verbleiben bei Loh Rechtsanwälte fünf Partner und sieben Associates. Loh von Hülsen Michael war im Juli 2000 als Spin-off von Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm entstanden, deren damaliger Fusion mit White & Case sich die Partner nicht anschließen wollten. (Ulrike Barth)

  • Teilen