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19.01.2017

Drei neue Mitgliedskanzleien: CMS-Verbund wächst in Lateinamerika

Der Kanzleiverbund CMS hat seine lateinamerikanische Präsenz deutlich verstärkt. Seit Mitte Januar sind die Kanzleien Carey & Allende aus Chile, Grau aus Peru und die kolumbianische Rodríguez Azuero Contexto Legal Teil von CMS. 

Cornelius Brandi

Cornelius Brandi

CMS ist nun in 65 Niederlassungen in 38 Ländern mit über 6.000 Mitarbeitern und mehr als 880 Partnern aktiv. Darunter sind auch Büros in Brasilien und Mexiko. Erst im vergangenen Jahr hatte das deutsche Verbundmitglied CMS Hasche Sigle mit eigenen Anwälten aus Deutschland Standorte in Hongkong und Teheran eröffnet.

„Lateinamerika ist durch sein großes Potenzial und stetiges Wachstum für die internationale Geschäftswelt sehr attraktiv“, sagte Cornelius Brandi, Executive Chairman von CMS.

Die drei Neuzugänge führen fortan CMS im Namen und treten als CMS Carey & Allende, CMS Grau und CMS Rodríguez Azuero Contexto Legal auf. Wirtschaftlich bleiben die Kanzleien im CMS-Verbund eigenständig. Sie verfügen gemeinschaftlich über Know-how, Standards, Prozesse und eine zentrale Dienstleistungseinheit.

Carey & Allende mit Sitz in Santiago wurde 1993 gegründet und zählt derzeit 45 Anwälte. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Corporate/M&A, Dispute Resolution, Steuer-, Immobilien- und Arbeitsrecht. Grau hat ihren Sitz in Lima. Die Full-Service-Kanzlei, die seit 1934 besteht, beschäftigt mehr als 100 Anwälte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Beratung von Regulierungsfragen, Transaktionen und Projektentwicklungen. Zu der 1980 gegründeten Rodríguez Azuero Contexto Legal gehören zwei Büros in Bogota und Medellin, in denen insgesamt 37 Juristen arbeiten. Die Kanzlei ist besonders bekannt für ihre Expertise im Bank- und Finanzrecht. (Geertje de Sousa)

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