US-Wahlen

Scharfe Kritik an Jones Day wegen Trump-Nähe

Die Kontroversen um den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl haben den Rechtsmarkt erreicht. Nach einem Bericht der New York Times distanzieren sich eine Reihe von Anwälten von ihrer Kanzlei Jones Day, die eng mit der Trump-Regierung zusammenarbeitet. Zugleich startete die Gruppierung „The Lincoln Project“ eine Kampagne gegen Jones Day und die Kanzlei Porter Wright Morris & Arthur.

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Beide Sozietäten sind aktuell in die Prozessführung um die Wahlergebnisse in verschiedenen US-Bundesstaaten involviert. The Lincoln Project, eine Anti-Trump-Initiative prominenter Republikaner, forderte die Mitarbeiter beider Kanzleien auf, ihre Jobs zu kündigen. Zugleich rief sie ihre 2,7 Millionen Twitter-Follower auf, Anwälte beider Kanzleien über das Karrierenetzwerk LinkedIn zu kontaktieren: „Ask them how they can work for an organization trying to overturn the will of the American people“, hieß es in einem Tweet. Außerdem will The Lincoln Project nach eigenen Angaben 500.000 US-Dollar für eine Anzeigenkampagne gegen Jones Day und Porter Wright aufwenden.

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