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22.04.2021

Betriebsratsberater: Windirsch Britschgi & Koll stellt sich neu auf

Die renommierte Arbeitnehmerkanzlei Windirsch Britschgi & Koll ist im Umbruch. Zum Mai verlässt Partner Christopher Koll (45) die Düsseldorfer Einheit und eröffnet eine eigene Kanzlei in Grevenbroich. Kanzleigründer Stefan Bell hatte sich bereits zum Jahresanfang in den Ruhestand verabschiedet. Als neuer Gesellschafter kommt Verdi-Jurist Fabian Wilden (40). 

Christopher Koll

Christopher Koll

Koll hat seine gesamte juristische Laufbahn in der Kanzlei verbracht, 2012 wurde er Gesellschafter. Sein Schwerpunkt liegt auf der Beratung von Arbeitnehmern, Betriebsräten häufig mittelständischer Unternehmen sowie Gesamt- und Konzernbetriebsräten. Zu seinen Mandanten zählen gleichermaßen Unternehmen aus der Automobilbranche, dem Verlagswesen und dem karitativen Bereich.

Zum Mai macht er sich unter dem Namen Koll Rechtsanwälte selbstständig. Als Fachanwältin für Arbeitsrecht ist seine Frau Maike Koll mit von der Partie. Die beiden hatten bis 2018 bereits bei Bell & Windirsch Britschgi & Koll zusammengearbeitet. Anschließend arbeitete Koll zwei Jahre als Anwältin bei der Arbeitsrechtskanzlei Schmidt Westphal.

Fabian Wilden

Fabian Wilden

Die beiden verbleibenden Partnerinnen Regine Windirsch (61) und Sigrid Britschgi (58) holen zum Mai den Verdi-Anwalt Fabian Wilden, der zu Beginn seiner Karriere schon in der Kanzlei hospitiert hatte. Gemeinsam firmieren die drei künftig unter Windirsch Britschgi & Wilden. Zum Team gehören außerdem zwei weitere Rechtsanwältinnen. Die Spezialisierung auf die Beratung von Betriebsräten bleibt bestehen.

Seit 2012 war der Tarifrechtsexperte Wilden als Jurist bei Verdi tätig, zuletzt in der Landesbezirksabteilung NRW sowie der Abteilung Tarif- und Arbeitskampfrecht. Er berät regelmäßig Betriebs- und Personalräte und ist zudem Prozessbevollmächtigter in Nordrhein-Westfalen. (Annette Kamps)

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