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10.06.2021

Arbeitsrecht: Praxisgruppenleiter verlässt White & Case in Richtung Nürnberg

Nach mehr als 20 Jahren kehrt der Leiter der Arbeitsrechtpraxis Frank-Karl Heuchemer dem Frankfurter Büro von White & Case den Rücken. Zum Juni wechselte der 52-Jährige in die Nürnberger MDP-Einheit HLB Hussmann, wo er künftig die arbeitsrechtliche Beratung aufbauen wird. 

Frank-Karl Heuchemer

Frank-Karl Heuchemer

Heuchemer war bei White & Case, seit es die Kanzlei in Deutschland gibt. 2000 fusionierte die US-Kanzlei als eine der ersten mit einer rein deutschen Einheit: Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm. Bis 2004 firmierte die Kanzlei noch unter White & Case Feddersen. 

2003 wurde Heuchemer zum Local-Partner bei White & Case ernannt, vier Jahre später schließlich zum Equity-Partner. Die Leitung der Praxisgruppe übernahm er 2014. Sein Beratungsschwerpunkt lag entsprechend der Ausrichtung der Kanzlei bei der arbeitsrechtlichen Begleitung von Transaktionen. Ein ebenso gefragter Ansprechpartner ist der erfahrene Arbeitsrechtler in Vorstandsangelegenheiten, aber auch bei Verhandlungen mit Betriebsräten zu Betriebsvereinbarungen oder beim Interessenausgleich. 

Bei HLB Hussmann arbeiten derzeit 6 Rechtsanwälte, 8 Wirtschaftsprüfer und 16 Steuerberater, die ihren überwiegend mittelständischen Mandanten eine Rundumberatung bieten. Arbeitsrechtlich dürfte sich vor allem an der Schnittstelle zum Steuerrecht, aber auch zu Transaktionen und Restrukturierungen Beratungsbedarf ergeben.

Die Lücke, die Heuchemer im Frankfurter White & Case-Büro hinterlässt, wird künftig Dr. Sebastian Stütze füllen, der bislang überwiegend von Hamburg aus tätig war. Stütze wurde 2020 zum Local-Partner ernannt und hat seinen Schwerpunkt ebenfalls in der arbeitsrechtlichen Beratung internationaler Transaktionen und Post-Merger-Integration. Die vor allem auf Insolvenzarbeitsrecht ausgerichtete Praxis zählt aktuell einen Equity-Partner, einen Salary-Partner und drei Associates. Ein Ausbau auf Associate-Ebene ist sowohl für Hamburg als auch für Frankfurt geplant. (Annette Kamps)

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