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Streit um die Eigentumsrechte an UNCC

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Der südkoreanisch-amerikanische Investor Honua ist zu Unrecht im Handelsregister als Gesellschafter der United Nations Congress Center (UNCC) GmbH eingetragen. Das entschied das Bonner Landgericht in einem Einstweiligen Verfügungsverfahren und gab damit dem gegen den Eintrag eingelegten Widerspruch der Investment-Firma Arazim mit Sitz in Tel Aviv recht. Dem Gericht zufolge war ursprünglich die SMI Hyundai Corporation, die sich als Investor in einem von der Stadt Bonn ausgerichteten Bieterwettbewerb um die Erweiterung des Internationalen Kongresszentrums Bundeshaus Bonn, heute World Conference Center Bonn (WCCB), durchgesetzt hatte, alleiniger Gesellschafter der Projektgesellschaft UNCC.

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Im Februar 2007 habe SMI Hyundai Geld benötigt und die UNCC für einen Kredit von Arazim in Höhe von zehn Millionen Euro plus Zinsen vollständig an die israelische Firma verpfändet. Da SMI Hyundai das Darlehen jedoch nicht zum vereinbarten Termin zurückgezahlt habe, hätten SMI Hyundai und Arazim einen neuen Vertrag geschlossen, in dem dem israelischen Investor 94 Prozent der Anteile an der UNCC übertragen worden seien.

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