Die Ausbildung bei CMS beruht insbesondere auf der kanzleieigenen Akademie. Diese loben die Anwärterinnen und Anwärter in der JUVE-Umfrage als Unterstützung im Hinblick auf die Rechtsanwaltsprüfung (RAP).
Im Rahmen des internen RAP-Fortbildungsprogrammes bietet die Arbeitgeberin monatliche Veranstaltungen an. Der Nachwuchs freut sich über die „weitgehend freie Auswahl der Seminare“ und „Arbeitsaufträge, die nicht in die Spezialisierung fallen, um weitere Kenntnisse zu erlangen“. Im Bezug auf die anderweitige Weiterbildung heben die Nachwuchsjuristen in der Umfrage „Präsentations-/ Pitching Workshop, sowie Seminare und Vorträge von Anwälten und Partnern“ hervor. Auch „diverse Kurse zu aktuellen Themen, Sprachentwicklung (freies Sprechen), IT-Kurse und Fortbildungen“ finden beim Nachwuchs Anklang. Positiv zur Kenntnis nimmt dieser zudem die internationale CMS Akademie mit „diversen Veranstaltungen, die mehrere CMS-Offices übergreifen und an einem Standort (oft auch im Ausland) stattfinden (ca. ein Mal im Jahr)“.
Beim beruflichen Aufstieg fühlen sich die Konzipientinnen und Konzipienten der Umfrage zufolge durch „jährliche Feedbackgespräche“ und „Mentoring“ gut unterstützt. Mit den Chancen auf eine Vollpartnerschaft zeigen sie sich ebenfalls zufrieden, was auch daran liegen könnte, dass die Kanzlei 2025 drei neue Gesellschafter ernannt hat. Für die zuletzt – wie bei vielen Einheiten – angehobenen Gehälter erteilte der Nachwuchs seiner Arbeitgeberin erneut überdurchschnittlich gute Noten.
Unterdurchschnittlich schneidet CMS allerdings bei der Personalführung und Kommunikation seitens des Arbeitgebers ab, hier gibt es große Unterschiede zwischen den Praxisgruppen. Zu den Kritikpunkten zählt auch die von vielen als zu hoch empfundene Arbeitsbelastung. Zwar geben die Anwärterinnen und Anwärter eine durchschnittliche Arbeitszeit von knapp 48 Stunden an und damit gut drei Stunden weniger als der Marktdurchschnitt. Doch fällt der genommene Urlaub mit nur etwas mehr als elf Tagen fast viereinhalb Tage geringer aus. Auch klagen einige der Nachwuchsjuristinnen und -juristen über eine ungleiche Verteilung von Arbeit über die verschiedenen Teams hinweg. So ist auch zu erklären, dass die Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Karriere und Familie insgesamt zufriedenstellend ausfällt.