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Baker bringt tschechische CSOB-Bank gegen Staat ans Ziel

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Das zur belgischen KBC-Gruppe gehörende tschechische Kreditinstitut ČSOB muss dem tschechischen Staat keine milliardenschwere Entschädigung zahlen. Das hat das Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer in Paris (ICC) im vergangenen Dezember entschieden und ČSOB seinerseits eine Entschädigung in Höhe von 85 Millionen US-Dollar zugesprochen.

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Ursprung des Streits war die Rettung der angeschlagenen Geschäftsbank Investiční a poštovní banka (IPB), welche die damalige Regierung von Tschechien 2000 veranlasste. Zum Zeitpunkt ihres Zusammenbruchs war IPB die drittgrößte Bank des Landes. Das angeschlagene Institut stand fortan unter Aufsicht der tschechischen Notenbank. Kurz darauf übernahm ČSOB die Wettbewerberin IPB zu einem symbolischen Preis von einer tschechischen Krone. Zudem vergab die Tschechische Republik mehrere Milliarden Kronen an staatlichen Garantien an die ČSOB. Diese beinhalteten für ČSOB auch die Erlaubnis, die IPB-Kredite mit einer hohen Ausfallwahrscheinlichkeit an Unternehmen des tschechischen Staats zum Nominalwert zu verkaufen.

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