Umgeben von etablierten Kartellrechtlern absolvierten im so genannten Schlossrunden-Verfahren zwei Branchenspezialisten ihr erstes Kartellverfahren.
"Nein, als Exoten haben wir uns nicht gefühlt - und wir haben unser Branchenwissen sehr gut einbringen können," sagt Dr. Andreas Lubberger von der IP-Kanzlei Lubberger Lehment in Berlin. Doch Exoten waren er und sein Kanzleipartner Dr. Cornelis Lehment durchaus: Als hoch angesehene Kenner der Kosmetikbranche vertraten die IP-Spezialisten Clarins und Coty Prestige Lancaster vor dem Bundeskartellamt und bewegten sich dabei auf ungewohntem Terrain. Es ging um die so genannte Schlossrunde, für deren Mitgliedschaft das Bundeskartellamt im Juli gegen neun Hersteller von Luxuskosmetika Bußgelder von mehr als zehn Millionen Euro verhängte.
Weder Lubberger noch Lehment haben bislang ein Bußgeldverfahren bestritten. Seit Jahren kooperieren sie hierfür mit Kay Jacobsen, der in diesem Verfahren Estée Lauder vertrat. Allerdings, so Lubberger, hätten sie bei ihrer vertriebsrechtlichen Beratung immer wieder mit kartellrechtlichen Fragen zu tun. So ganz unbeleckt sind sie also nicht.
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