Juve Plus Hümmerich durch Zwei

Nach einem Eklat und einem Prozess rückt im Streit um den Namen „Hümmerich“ eine Einigung in greifbare Nähe

„Die Gesamtstory wäre gut für eine Seifenoper“, sagt ein Hümmerich-Anwalt, und er übertreibt nicht. Nach diversen einstweiligen Verfügungen, einer Klage und zwei Ermittlungsverfahren kam im Januar die Scheidung für die überörtliche Kanzlei: Jetzt gibt es die Hümmerich Partnerschaft mit Büros in Halle und Dresden auf der einen Seite und Hümmerich legal mit dem Büro in Bonn auf der anderen. Und dabei wird es voraussichtlich auch bleiben: Unmittelbar vor Redaktionsschluss war eine Einigung zwischen den Büros überraschend in Sicht.Dass der Name Hümmerich von den Ostbüros weitergeführt werden darf, war zunächst einmal das Ergebnis eines Urteils des Landgerichts Halle vom Januar dieses Jahres, das JUVE vorliegt. Geklagt hatten zunächst die Bonner Anwälte um Namenspartner Prof. Dr. Klaus Hümmerich. Sie trugen vor, die Ostbüros aus der Partnerschaft ausgeschlossen zu haben. Die Anwälte aus Halle und Dresden erhoben Widerklage und behaupteten dasselbe umgekehrt – und bekamen Recht.

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Hümmerich kündigte zunächst an, er werde Rechtsmittel einlegen, doch dann kam die Wende: Am 14. März übersandten die Bonner den Hallensern einen Einigungsvorschlag, der schon vor längerer Zeit ausgearbeitet worden war. Sein Kern: Auch die Hallenser können den Namen „Hümmerich“ unbefristet nutzen. „Der Vorschlag entspricht in den Hauptpunkten dem, was wir angestrebt haben. Einige Details sind noch zu klären, aber ich halte es für überwiegend wahrscheinlich, dass das möglich ist. Und dann werden wir unterschreiben“, so der Hallenser Partner und Verhandlungsführer der Ost-Fraktion Arnd Merschky.

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