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Kartellverfahren um Paraffinwachs

Die EU-Kommission hat hohe Bußgelder wegen Preisabsprachen auf den Märkten für Paraffinwachs verhängt. Zwischen 1992 und 2005 seien beim Handel mit dem für die Herstellung von Kerzen, Wachspapier, Reifen und Kaugummi verwendeten Grundstoff Preise zum Teil europaweit abgesprochen worden, stellte die Brüsseler Behörde fest.Im Rahmen einer internen Compliance-Prüfung hatte sich Shell dazu entschlossen, dieses Kartell selbst aufzudecken, und blieb dadurch von Bußgeldern verschont. Teils empfindliche Strafen erhielten dagegen Sasol, Exxon Mobil, Repsol, Eni, H&R Wasag, Total, MOL und - weil seinerzeit Dea noch zum Konzern gehörte - auch die Essener RWE. Zusammengerechnet ergeben sich für die betroffenen Unternehmen Bußgelder von über 670 Millionen Euro. Es wird jedoch erwartet, dass einige Unternehmen Rechtsmittel einlegen.

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