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Lanxess siegt im Schiedsverfahren

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Die in Dubai ansässige Al Gafia Trading Company muss Ansprüche in Millionenhöhe an die Lanxess Deutschland GmbH zahlen. Der Leverkusener Spezialchemiekonzern gewann eine entsprechende Schiedsklage gegen ihren ehemaligen arabischen Vertriebspartner. Ursprünglich war der Liefervertrag zwischen der Bayer AG und Al Gafia im Jahr 2000 geschlossen worden. Al Gafia zählt in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu den größten Importeuren von Konstruktionsmaterialien und insbesondere von Bauchemikalien. Als der Bayer-Konzern zum Jahresbeginn 2005 einen Großteil seiner Chemie- und Kunststoffaktivitäten ausgliederte und daraus Lanxess entstand, ging auch der Vertrag auf das neu gegründete Unternehmen über

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Bereits zu dieser Zeit kam es in der Golfregion immer wieder zu Unregelmäßigkeiten im Vertriebssystem von Lanxess. Der Spezialchemiekonzern zeigte die ausbleibenden Zahlungen von erbrachten Lieferungen bei Al Gafia an. Weil das arabische Handelsunternehmen weiterhin nicht zahlte, kündigte Lanxess die Liefervereinbarung und erhob gemäß einer Vertragsklausel Schiedsklage nach den Verfahrensregeln der Pariser Handelskammer (ICC). Im Verfahren beurteilte ein Schiedsgericht in Zürich die Ansprüche des Chemiekonzerns als eindeutig und gab der Klage von Lanxess im vollen Umfang statt.

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