Juve Plus Noerr-Partner unter Beschuss

Rechtswidrige Mandatierungspraxis bei Fresenius

Die Vergabe von Anwaltsaufträgen des Medizinkonzerns Fresenius an den Noerr-Partner und langjährigen Aufsichtsrat Dr. Dieter Schenk war gesetzeswidrig. So urteilte das Oberlandesgericht Frankfurt. Dass ein Aufsichtsrat im Nachhinein die Mandatsvergabe an Aufsichtsratsmitglieder pauschal genehmigt, genügt in den Augen der Richter nicht.

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Konkret befasste sich das OLG mit der Mandatierungspraxis bei Fresenius im Jahr 2008. Schenk beziehungsweise dessen Kanzlei Noerr erhielten nach Erkenntnissen des Gerichts in den ersten drei Quartalen des Jahres rund eine Million Euro an Beratungshonorar. Die Zahlungen auf die Mandate wurden nach Darstellung von Fresenius im Nachhinein vom Aufsichtsrat am Anfang Dezember 2008 genehmigt.

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