Juve Plus Plötzliche Kehrtwende

Ex-MAN-Manager gesteht Beihilfe zur Bestechung

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Der Ex-MAN-Vorstand Anton Weinmann hat überraschend gestanden, Beihilfe zur Bestechung geleistet zu haben.​ Er ließ sich auf eine Absprache mit der Staatsanwaltschaft München ein, die im Gegenzug für das Geständnis eine Bewährungsstrafe von höchstens zehn Monaten und eine Geldauflage von 100.000 Euro verhängte. Ein Teil der Vorwürfe aus der Anklageschrift wurde zudem fallen gelassen. Zuvor hatte Weinmann die Vorwürfe vehement bestritten und sich auf ungewöhnliche Weise gewehrt.

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Weinmann stand ab 2005 an der Spitze der wichtigsten Sparte des Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzerns MAN, dem Lkw-Geschäft. Er soll von Korruption beim Verkauf von Lkw und Bussen ins Ausland gewusst haben, aber dagegen nicht vorgegangen sein. Nach Aufdeckung der Korruptionsaffäre 2009 hatte er seinen Posten räumen müssen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestritt er in einer schriftlichen Erklärung zum Prozessauftakt (mehr…). Er warf der Staatsanwaltschaft zudem unwahre und ehrverletzende Behauptungen vor und bezichtigte sie in einer Anzeige der Verleumdung. Eine angebotene Verständigung auf eine maßvolle Bewährungsstrafe käme daher nicht in Betracht, so Weinmann noch vor wenigen Wochen.

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