Juve Plus Prozessauftakt

Siemens-Vorstand räumt verdeckte Zahlungen ein

Der ehemalige Siemens-Zentralvorstand Prof. Johannes Feldmayer hat zugegeben, die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) mit Millionenzahlungen heimlich unterstützt zu haben. Dies räumte Feldmayer gestern zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Nürnberg/Fürth ein, wo er sich wegen Untreue, Betrugs und Steuerhinterziehung verantworten muss. Mit ihm auf der Anklagebank sitzt Wilhelm Schelsky. Dem früheren AUB-Vorsitzenden wird Beihilfe zu Untreue und Steuerhinterziehung sowie Betrug vorgeworfen.

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Schelsky soll zwischen 2001 und 2006 über Beraterverträge etwa 30,3 Millionen Euro von Siemens erhalten haben. Mit den Siemens-Geldern sollte die Betriebsräteorganisation AUB als arbeitgeberfreundliches Gegengewicht zur IG Metall unterstützt werden. Schelsky soll darüber hinaus mit dem erhaltenen Geld nicht nur die AUB unterstützt, sondern einen Teil der Summe auch für persönliche Zwecke und diverse Sportler und Sportvereine der Region verwendet haben.

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