Springreiter Ahlmann vom Doping-Verdacht freigesprochen
Das Tribunal der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) hat gegen den Reiter Christian Ahlmann eine viermonatige Sperre sowie eine Geldbuße verhängt: Bei den Olympischen Spielen war Ahlmanns Pferd Cöster positiv auf die unerlaubte Substanz Capsaicin getestet worden. Das FEI-Gericht hat Ahlmann in dem Urteil jetzt von dem Doping-Verdacht freigesprochen und den positiven Nachweis von Capsaicin als unerlaubte Medikation der Klasse A eingeordnet. Im Gegensatz zum Humansport wird im Pferdesport zwischen Doping und Medikation differenziert. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) fordert eine höhere Strafe und will gegen das FEI-Urteil vor dem Weltsportschiedsgericht CAS (Court of Arbitration for Sport) Berufung einlegen. Aus Sicht der FN sei das Strafmaß nicht ausreichend und auch der Dopingvorwurf nicht ausgeräumt.
Aufgrund der viermonatigen Sperre darf Ahlmann noch bis einschließlich zum 18. Dezember 2008 nicht an Turnieren teilnehmen: Bereits im August – sofort nach den positiven Medikationsfällen bei den Olympischen Spielen – wurden Ahlmann und vier weitere Springreiter vorläufig gesperrt.
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