Juve Plus TV-Sender müssen zahlen

55 Millionen Euro Bußgeld für RTL und ProSiebenSat.1

Das Bundeskartellamt bittet die privaten TV-Sender RTL und ProSiebenSat.1 zur Kasse: Wegen der verbotenen Absprache zu Entgelten im digitalen Free-TV müssen die beiden Sendergruppen sowie zwei verantwortliche Personen nun insgesamt 55 Millionen Euro Bußgeld zahlen.

Teilen Sie unseren Beitrag

Weiterlesen mit Juve Plus

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

4 Wochen gratis testen

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

Die Behörde wirft den beiden Sendern und dem Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) vor, bei der Einführung der Verschlüsselung ihrer digitalen Free-TV-Programme wettbewerbswidrige Absprachen getroffen zu haben. In den Jahren 2005 und 2006 haben sich RTL und ProSiebenSat.1 demnach abgesprochen, digitale Free-TV-Programm in SD-Qualität nur noch verschlüsselt auszustrahlen und dafür ein zusätzliches Entgelt zu verlangen. Zudem hätten die Sender beabsichtigt, durch technische Maßnahmen wie Anti-Werbeblocker und Kopierschutz die Nutzung der Programmsignale für den Zuschauer zu beschränken. Die Absprachen hätten mindestens bis zu den Durchsuchungen im Mai 2010 gedauert, so die Behörde.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de