KNPZ Rechtsanwälte
Die junge Hamburger IP- und Medienboutique stand im vergangenen Jahr vor einer Frage, die viele Wettbewerber sich auch gerne gestellt hätten: Wie das sprunghaft angestiegene Mandatsaufkommen bewältigen? Im März 2008 von vier Freshfields- bzw. Lovells-Anwälten gegründet, war die Sozietät nicht nur mit gut gefüllten Auftragsbüchern gestartet. Es ist ihr zudem gelungen, eine Reihe vielversprechender neuer Mandatsbeziehungen zu knüpfen.
Das beste Beispiel ist die äußerungsrechtliche Praxis: Dass die langjährige Lovells-Mandantin Bauer Verlag sich zusätzlich von Dr. Gerald Neben beraten lässt, der vorher bei Lovells tätig war, ist ein großer Vertrauensbeweis für die junge Einheit. Dass es ihm zudem gelungen ist, Fuß bei einem weiteren großen Verlag zu fassen, unterstreicht das bereits erarbeitete Renommee. Und auch die IP-Praxis hat ihre hochkarätigen Beziehungen zu Mandanten wie Colgate Palmolive eingebracht und sogar ausgebaut.
Neben ihrer Fachkompetenz hebt ein Mandant die „Empathie, Flexibilität und Begeisterungsfähigkeit“ der jungen Partner hervor. „Ein beeindruckendes Start-up“ hieß es auch bei Wettbewerbern. Ihr Durchbruch blieb auch personell nicht ohne Folgen: Zuletzt gewann KNPZ mit einer jungen IP-Anwältin von Lovells ihre zweite Associate.