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08.07.2004

Mit Elan: Bird & Bird gewinnt weiteren Sport-Partner

Mit einem weiteren Quereinsteiger baut Bird & Bird ihr Sportrechtsteam aus: Dr. Martin Schimke (45) wechselte zum Juli aus der Dortmunder Sozietät Niebaum Kohler Punge Söder. Schimke kommt ins Düsseldorfer Büro der internationalen Sozietät. Mit dem Neuzugang rundet Bird & Bird sein Angebot für die Sportbranche weiter ab.

Der ehemalige Basketball-Nationalspieler hat vor allem wegen seiner Rolle in internationalen Schiedsgerichten einen ausgezeichneten Ruf in der Branche. Darüber hinaus berät er Sportler, Vereine und Verbände zu Transfers, Ablösesummen oder Dopingangelegenheiten. Zu seinen Mandanten gehören die Deutsche Eishockey Liga und die Ligagesellschaft der 1. Basketball-Bundesliga. Zudem hat er in Zusammenarbeit mit der Metrum Managementberatung ein weiteres Standbein in der Strukturberatung von Vereinen wie etwa Werder Bremen und Hamburger SV.

“Bei Bird & Bird sehe ich die Möglichkeit, in einem aufs Sportrecht konzentrierten Team zu arbeiten”, sagte Martin Schimke. Zudem biete sich, auch dank des im Sportrecht starken Londoner Standorts, die Chance, noch stärker international tätig zu werden. Der Sportrechtler war 2002 vom Hamburger Büro von Wessing zu Niebaum gewechselt. “Schimke bietet die ideale Ergänzung für uns. Er hat den Namen und die Erfahrung und schafft den Spagat, ein ausgezeichneter Anwalt zu sein und die Sprache der Sportler zu sprechen”, sagte Dr. Alexander Schröder-Frerkes, neben Wolfgang von Meibohm Leiter der deutschen Standorte.

Für Bird & Bird ist Schimke der vorläufig letzte in einer längeren Reihe von etablierten Sportrechts-Quereinsteigern, von Dr. Joseph Fesenmair, der aus der Markenabteilung der Dt. Telekom wechselte, über den ehemaligen Ruderweltmeister Peter Hoelzenbein, der zuvor die Rechtsabteilung einer Sportagentur leitete, bis zu Dr. Markus Körner von Unger Duvinage.

Damit habe die Kanzlei nun ein Team, das den kompletten Sektor Sport abdeckt, von der Vermarktung über das Arbeitsrecht bis zu Schiedsgerichten, sagte Schröder-Frerkes. (Ulrike Hümmer)