Berliner Stadtquartier

Adler Real Estate kauft mit RKH Wasserstadt Mitte

Autoren
  • JUVE

Adler Real Estate hat sich die ,Wasserstadt Mitte‘ in einem Forward-Deal gesichert. Die Berliner Projektentwicklung befindet sich am Spandauer Schifffahrtskanal nördlich des Hauptbahnhofs. Sie wurde von den Joint-Venture-Partnern Benson Elliot und Kauri CAB verkauft. Der Gebäudekomplex umfasst 750 Mietwohnungen, Läden und Restaurants. Bei Nettomieteinnahmen von voraussichtlich etwa elf Millionen Euro pro Jahr wird ein Marktwert von rund 385 Millionen Euro erwartet.

Teilen Sie unseren Beitrag
Kristian Heiser
Kristian Heiser

Im September 2017 begannen die Bauarbeiten und sollen 2019 abgeschlossen sein. Die Objekte bieten eine Wohnfläche von insgesamt rund 44.000 Quadratmetern, hinzu kommen 5.200 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen. Benson Elliot und Kauri hatten die Grundstücke vor rund zwei Jahren von CA Immo erworben. Die UniCredit Bank finanzierte die Transaktion.

Die ,Wasserstadt Mitte‘ ist Teil der sogenannten Europacity, auch Entwicklungsgebiet Heidestraße genannt. Auf dem insgesamt 40 Hektar großen Areal soll ein neues Stadtquartier entstehen.

Berater Adler Real Estate
Raschke von Knobelsdorff Heiser (Hamburg): Dr. Kristian Heiser (Federführung; Gesellschaftsrecht/M&A/Immobilienrecht), Dr. Thorsten Raschke (Gesellschaftsrecht/M&A), Prof. Dr. Christian Möller (Steuern); Associates: Dr. Robi Chattopadhyay, Cornelius Karcher (beide Gesellschaftsrecht/M&A/Immobilienrecht), Dr. Morten Dibbert (Steuern) 
Inhouse Recht (Berlin): Florian Sitta (Leiter Recht), Sabine Janson

Peter Schorling
Peter Schorling

Berater Benson Elliot/Kauri CAB Development
Greenberg Traurig (Berlin): Peter Schorling (Federführung; Gesellschaftsrecht/M&A), Christian Schede (Immobilienrecht), Viola Bensinger (Technologie), Christoph Enaux (Kartellrecht), Martin Hamer (Öffentliches Recht), Georg von Wallis (Steuern), Claudia Hard, Anika Mitzkait (beide Finanzierung); Associates: Alexander Ahrens, Daniel Benighaus, Eleonore Chowdry, Oliver Markmann (alle Gesellschaftsrecht/M&A), Max Hortmann, Alexander Karrenstein (beide Immobilien/M&A), Carsten Kociok (IP), Alexandru Petrescu, Julian Rindler, Michael Schnitker, Bodo Wawrzyniak (alle Finanzierung), Claudia Stremel (Steuern)
AKD (Luxemburg): Ayzo van Eysinga (Steuern)
Inhouse Recht (Benson Elliot, London): Melissa Lessi (Director of Transactions)
Inhouse Recht (Kauri, Berlin): Luca Bauernfeind

Berater Kauri CAB Development
Beiten Burkhardt (Berlin): Malte Strüber (Steuern), Christian Hipp (Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Klaus Kemen (Immobilienrecht), Michael Ziegler (Finanzierung, München); Associates: Christian Weimann, Benjamin Knorr (beide Steuern)
Inhouse Recht (Berlin): Luca Bauernfeind

Berater Unicredit Bank
Ashurst (Frankfurt): Derk Opitz (Federführung; Bank- und Finanzrecht), Nicolas Deuerling (Immobilienrecht), Jan Krekeler (Gesellschaftsrecht), Dr. Martin Bünning (Steuern); Associates: Annabelle Sachs, Julia Probst (beide Bank- und Finanzrecht)

Hintergrund: Die Transaktion erfolgte als Share-Deal. Eine Tochtergesellschaft von Adler Real Estate erwarb die Mehrheitsanteile von insgesamt acht Projektentwicklungsgesellschaften.

Die Mandatsbeziehung zwischen RKH und Adler Real Estate besteht seit 2016: Seitdem berät die Kanzlei die Mandantin regelmäßig in Transaktionen. Der Kontakt kam aufgrund einer Empfehlung zustande. In der Vergangenheit setzte das Immobilienunternehmen auf verschiedene Kanzleien. So etwa auf GSK Stockmann bei der Mehrheitsbeteiligung an der Wohnungsbaugesellschaft Jade in Wilhelmshaven und deren Property- und Facility-Management-Töchtern. Bei kapitalmarktrechtlichen Themen vertraute Adler zuletzt immer wieder Norton Rose Fulbright.

Die Joint-Venture-Partner Benson Elliot und Kauri ließen sich bereits beim Kauf der acht Grundstücke, auf der die ,Wasserstadt Mitte‘ entsteht, von Greenberg Traurig beraten. Damals setzte Kauri erstmals auf die Kanzlei, während die Mandatsbeziehung zwischen Benson Elliot und Greenberg Traurig bereits seit 2010 besteht. Das Team um Peter Schorling berät die britische Beteiligungsfirma regelmäßig bei Transaktionen. So etwa auch beim Kauf der Wohnungsbaugesellschaft der insolventen Stadtwerke Gera.

Wie beim Ankauf der Grundstücke setzte die Verkäuferseite bei steuerlichen Fragen ergänzend auf Beiten Burkhardt. Zudem beriet die Kanzlei Kauri als Minderheitsinvestor in der Verkäuferstruktur. Beiten steht bei Transaktionen regelmäßig an der Seite der Berliner Immobilieninvestorin.

Ebenfalls bereits beim Ankauf mit von der Partie war die UniCredit Bank. Damals wie heute setzte sie auf Ashurst, die auf dem Panel des Finanzinstituts steht.

Artikel teilen