LBB übernimmt Mehrheit von NetBank

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  • JUVE

Noch während ihres eigenen laufenden Verkaufsprozesses (siehe Deal des Monats) hat sich die Landesbank Berlin (LBB) nach einem Auktionsverfahren die Mehrheit von 75 Prozent (minus einer Aktie) an der NetBank gesichert.Verkäufer waren sechs Sparda Banken, die weiterhin eine Sperrminorität halten. Mit dem Kauf steigt die LBB ins Direktbankgeschäft ein. Die NetBank ist eine reine Internetbank und betreut aktuell 80.000 Kunden bei einem Bilanzvolumen von über einer halben Milliarde Euro.

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Sie soll vor allem das Geschäft der LBB mit der Herausgabe von Kreditkarten ergänzen. Die LBB ist mit rund 1,5 Millionen Kreditkarten bundesweit eine der größten Kreditkarten-Emmitenten. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

Berater LBB

Inhouse (Berlin): Nicht bekannt

Berater Sparda Banken

Willkie Farr & Gallagher LLP (Frankfurt): Dr. Andreas Hautkappe (Federführung), Mario Schmidt (beide Corporate), Dr. Patrick Meiisel, Dr. Bettina Bokeloh (beide Steuern), Rolf Hünermann (Kartellrecht); Associates: Ingo Bednarz, Dr. Markus Käpplinger (beide Corporate)

Dr. Duvigneau & Scholz (Hamburg): Matthias Scholz

Andreas Hautkappe kam erst im April dieses Jahres von Clifford Chance als National Partner zu Willkie und beriet die Sparda-Banken vor seinem Wechsel mehrfach schon auf Käuferseite.

Duvigneau & Scholz ist regelmäßig für die Sparda-Bank Hamburg tätig.

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